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SUMMARY:1933 bis TikTok - Das lange Leben der NS-Propaganda
DESCRIPTION:Vortrag von Martin Seng \nDer Vortrag behandelt den systematischen Missbrauch des Films nach 1933 für die NS-Propaganda. Antisemitische Filme wie „Jud Süß“ spielen dabei eine große Rolle\, aber auch sogenannte „Durchhaltefilme“\, also Filme\, die das Durchhalten der Bevölkerung durch den 2. Weltkrieg unterstützen sollten. Die Bildsprache der Nazis wurde durch die Filme von Leni Riefenstahl perfektioniert und überlebt u.a. in Musikvideos von Rammstein\, in Videospielen wie „Killzone“ und „Wolfenstein“ und in Filmen wie „Star Wars“ und „Dune“ bis heute.\nEs geht im Vortrag auch um die Einordnung von Filmklassikern wie „Die Feuerzangenbowle“ und einschlägigen Filmstars wie Heinz Rühmann. Trotz angeblicher Entnazifizierung der NS-Filmindustrie lassen sich die Spuren der NS-Propaganda auch nach 1945 und bis heute finden. Nicht zuletzt soziale Medien wie TikTok und Co. transportieren nicht nur Bildsprache\, sondern auch Inhalte des Faschismus. \nMartin Seng ist Politik- und Literaturwissenschaftler\, freier Journalist und Bildungsreferent. Er schreibt unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung + Sonntagszeitung\, die taz\, Die Zeit\, Surplus- Das Wirtschaftsmagazin\, das bpb-Jugendmagazin fluter sowie analyse + kritik. Fokussiert ist er auf mediale\, kulturelle und politische Themen als auch Propaganda in Medien und Sport. Als Bildungsreferent hält er Vorträge für Universitäten und weitere Institutionen über die deutsche Filmindustrie von 1918 bis zur NS-Propaganda\, Populismus im Journalismus und darüber hinaus. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Gefördert im Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen"
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SUMMARY:„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ - Lesung und Gespräch mit Manja Präkels
DESCRIPTION:Manja Präkels\, geboren 1974 in Zehdenick\, lebt und arbeitet als freie Autorin und Sängerin der Band „Der Singende Tresen“ in Berlin. 1994 bis 1998 arbeitete sie als Lokalreporterin für die Märkische Allgemeine im brandenburgischen Landkreis Oberhavel. In ihrem preisgekrönten Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“\, beschreibt sie die Alltagswirklichkeit in einer Brandenburger Kleinstadt in den 80er und 90er Jahren\, vom Verschwinden der DDR\, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster\, von Freundschaft und Wut. Autobiographisch geprägt schildert sie wie Mimi und ihre Freunde als „Zecken“ gejagt werden\, während ein eigentlich schüchterner Junge zum Neonazi-Anführer aufsteigt. \nIm Anschluss an die Lesung laden wir alle Interessierten zu einem Gespräch mit Manja Präkels und einem lokalen Zeitzeugen ein\, der die sogenannten Baseballschlägerjahre in der Sächsischen Schweiz miterlebt hat. Gemeinsam wollen wir einen Blick zurückwerfen und fragen: Wie hat sich die Stimmung jener Jahre in Brandenburg und hier vor Ort gezeigt? Welche Rolle kam den lokalen Zeitungen zu\, wie wurde über die Geschehnisse berichtet? Dabei hat dieser Blick zurück zugleich einen Anknüpfungspunkt im Heute\, denn das Schlagwort der Baseballschlägerjahre findet sich auch in der gegenwärtigen Presse. Was ist also dran an der These\, die Baseballschlägerjahre seien zurück? \n-- Nachholtermin vom 26.11.2025 -- \nDie Lesung ist Teil des Projekts „Demokratie und ihre Gefahren im Gestern und Heute“\, gefördert vom Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen". \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projekt „Medien – Aber richtig!“ der Volkshochschule Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt. Das Projekt ist gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. \nBild: Christoph Voy
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SUMMARY:„Gedenken neu denken“ - Lesung mit Susanne Siegert
DESCRIPTION:Susanne Siegert\, geboren 1992\, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Auf Instagram und TikTok klärt sie unter @keine.erinnerungskultur mit dem Slogan »Alles\, was du in der Schule NICHT über Nazi-Verbrechen lernst« über den Holocaust auf. Für ihre innovative Arbeit erhielt sie 2024 den Grimme Online Award und 2025 den Margot Friedländer Preis. \nIn Pirna liest Susanne Siegert aus ihrem neu erschienenen Buch „Gedenken neu denken“ und spricht darüber\, wie sich unsere Erinnerungskultur verändern muss. Dabei plädiert sie für eine pluralistische\, neue Gedenkarbeit. Es brauche einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen\, um weniger bekannte Orte\, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt sie in ihrem Buch\, wie wichtig eine aktivere\, vielfältigere Gedenkkultur ist\, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen. \nGefördert vom Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen"
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SUMMARY:„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ - Lesung und Gespräch mit Manja Präkels
DESCRIPTION:Manja Präkels\, geboren 1974 in Zehdenick\, lebt und arbeitet als freie Autorin und Sängerin der Band „Der Singende Tresen“ in Berlin. 1994 bis 1998 arbeitete sie als Lokalreporterin für die Märkische Allgemeine im brandenburgischen Landkreis Oberhavel. In ihrem preisgekrönten Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“\, beschreibt sie die Alltagswirklichkeit in einer Brandenburger Kleinstadt in den 80er und 90er Jahren\, vom Verschwinden der DDR\, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster\, von Freundschaft und Wut. Autobiographisch geprägt schildert sie wie Mimi und ihre Freunde als „Zecken“ gejagt werden\, während ein eigentlich schüchterner Junge zum Neonazi-Anführer aufsteigt. \nIm Anschluss an die Lesung laden wir alle Interessierten zu einem Gespräch mit Manja Präkels und einem lokalen Zeitzeugen ein\, der die sogenannten Baseballschlägerjahre in der Sächsischen Schweiz miterlebt hat. Gemeinsam wollen wir einen Blick zurückwerfen und fragen: Wie hat sich die Stimmung jener Jahre in Brandenburg und hier vor Ort gezeigt? Welche Rolle kam den lokalen Zeitungen zu\, wie wurde über die Geschehnisse berichtet? Dabei hat dieser Blick zurück zugleich einen Anknüpfungspunkt im Heute\, denn das Schlagwort der Baseballschlägerjahre findet sich auch in der gegenwärtigen Presse. Was ist also dran an der These\, die Baseballschlägerjahre seien zurück? \nEine Kooperation mit der VHS Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Gefördert durch das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen" und die Sächsische Landesmedienanstalt
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