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SUMMARY:19. Mitteldeutscher WirtschaftsDialog: Resilienz? Wie kann Deutschland unabhängiger werden?
DESCRIPTION:Globale Krisen\, geopolitische Spannungen und wiederkehrende Lieferkettenstörungen haben eine Frage ins Zentrum wirtschaftspolitischer Debatten gerückt: Wie resilient ist der Wirtschaftsstandort Deutschland – und wovon hängt seine Stabilität ab? Die Diskussion um Abhängigkeiten von einzelnen Ländern\, Zulieferern und Absatzmärkten betrifft längst nicht mehr nur Spezialisten\, sondern zentrale Zukunftsfragen von Wachstum\, Wohlstand und Sicherheit. \nBesonders deutlich zeigt sich dies bei der Versorgung mit Rohstoffen\, der starken Exportorientierung einzelner Branchen\, kritischer Infrastruktur und sicherheitsrelevanten Gütern. Dabei geht es nicht um Abschottung\, sondern um die Frage\, welche Abhängigkeiten ökonomisch sinnvoll\, politisch vertretbar und strategisch riskant sind. \nWie abhängig wir tatsächlich von bestimmten Ländern\, Märkten und Zulieferern sind und wo reale Verwundbarkeiten liegen\, zeigen die aktuellen internationalen Entwicklungen. \nWo also liegen die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Steuerung: Wie viel strategische Autonomie ist realistisch\, finanzierbar und wirtschaftlich klug? Welche Rolle spielen Diversifizierung\, europäische Kooperation und technologische Innovation? Und was bedeutet all das konkret für Industrie\, Mittelstand\, Beschäftigte und den Standort Deutschland in den kommenden Jahren? \nÜber diese und weitere Fragen diskutieren: \n\n\n\nMatthias Ecke\, Mitglied des Europäischen Parlaments (SPD)\n\n\n\n  \n\n\n\nAnja Hähle-Posselt\, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung\, Leipzig\n\n\n\n  \n\nProf. Dr. Uwe Cantner\, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Jena\n\nModeration: \n\nWolfgang Brinkschulte\, Journalist und Kommunikationsberater\, Leipzig\n\nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Fragen! \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Die angespannte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25
DESCRIPTION:Krisen\, Kriege\, Polarisierung und Vertrauensverlust setzen die liberale Demokratie unter Druck. Antidemokratische und rechtsextreme Einstellungen reichen bis in die Mitte der Gesellschaft. Ist die Demokratie an einem Kipppunkt? Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung 2024/25 liefert fundierte empirische Befunde zu demokratiegefährdenden Einstellungen in Deutschland\, analysiert ihre Ursachen und zeigt Ansatzpunkte zur Stärkung des freiheitlich-pluralistischen Gemeinwesens. Ebenfalls zeigt die Studie auf\, wie wichtig die politische Bildungsarbeit an Schulen ist und wie diese Orte des Demokratielernens geschützt werden können. \nWir laden Sie herzlich ein zur Vorstellung der Studie mit: \n\nFranziska Schröter\, Herausgeberin der Mitte-Studie für die Friedrich-Ebert-Stiftung\n\nUnd dem anschließenden Gespräch mit \n\nDr. Ulf Bohmann\, Leibniz Universität Hannover\n\n  \n\nSusann Peschel\, NDC Sachsen\n\n  \n\nDominik Intelmann\, Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Sachsen\n\nModeration: \n  \n\nDr. André Fleck\, Dresden\n\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:36. Bautzen-Forum: 65 Jahre Mauerbau - Grenzen überwinden
DESCRIPTION:65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer stellt das Bautzen-Forum 2026 die Frage\, wie Grenzen entstehen – und wie sie überwunden werden können. Dabei geht es nicht nur um Beton und Stacheldraht\, sondern auch um die Mauern in den Köpfen\, die bis heute unser Denken\, Erinnern und Zusammenleben prägen. \nIm Mittelpunkt stehen u. a. folgende Themen: \n\n\n\nGehen oder bleiben – Perspektiven auf Flucht und Ausreise aus der DDR\n\n\n\n  \n\n\n\nFamilientrauma Flucht – Generationenübergreifende Erfahrungen und ihre Nachwirkungen\n\n\n\n  \n\n\n\nDie Mauer in den Köpfen – Wie können wir mentale und gesellschaftliche Grenzen überwinden?\n\n\n\n  \n\nErinnerung an die deutsche Teilung – Wie erinnern wir angemessen und streitbar?\n\nDas Bautzen-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine jährlich stattfindende Tagung zur politischen Bildung und Zeitgeschichte mit besonderem Fokus auf Ostdeutschland und die DDR-Vergangenheit. In Vorträgen\, Panels und Gesprächen kommen Wissenschaftler:innen\, Zeitzeug:innen\, Politikwissenschaftler:innen und interessierte Bürger:innen miteinander ins Gespräch. Diskutiert werden Fragen von Demokratie und Diktaturerfahrung\, gesellschaftlicher Transformation sowie aktuelle Herausforderungen für die demokratische Kultur. \nMit der Nähe zur Gedenkstätte Bautzen ist das Forum an einem zentralen Erinnerungsort verankert. Hier verbinden sich historische Erfahrungen politischer Verfolgung mit Debatten über Gegenwart und Zukunft. Das Bautzen-Forum schafft Raum für kontroverse Diskussionen\, stärkt historisch-politische Urteilsbildung und fördert zivilgesellschaftliches Engagement in der Region.
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LOCATION:Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Petri\, Am Stadtwall 12\, Bautzen\, Sachsen\, 02625\, Germany
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SUMMARY:Erben\, Arbeit\, Gerechtigkeit – Begeistern statt spalten: Wege für eine Soziale Demokratie in Sachsen
DESCRIPTION:Sachsen steht vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Ungleichheit nimmt zu\, soziale Spannungen wachsen und rechte Kräfte gewinnen an Einfluss. Die soziale Demokratie bietet Antworten auf drängende Fragen – doch wie lassen sich diese sichtbar\, verständlich und lebendig vermitteln? \nBei der Veranstaltung hören Sie Expert:innen aus verschiedenen Bereichen. Gemeinsam sammeln Sie Ideen\, diskutieren Perspektiven und überlegen\, wie soziale Demokratie heute überzeugen\, inspirieren und relevant für die Menschen sein kann. Nutzen\nSie die Gelegenheit\, eigene Sichtweisen einzubringen\, Impulse aufzunehmen und gemeinsam mit anderen neue Ansätze zu entwickeln. \nWir freuen uns auf Sie und: \n\nNatascha Strobl\, Wissenschaftlerin und Expertin für progressive Politik\, Wien\n\n\nMats Rudolph\, Vorsitzender der JUSOS Sachsen\n\n\nHenning Homann\, Vorsitzender SPD Sachsen\n\n\nDaniela Kolbe\, Vorsitzende DGB Sachsen\n\nModeration: \n\nEileen Mägel\, Dresden\n\nDer Eintritt ist frei. \nMit Ihrer Anfrage sind Sie automatisch angemeldet. Eine erneute Benachrichtigung erfolgt nicht!. \nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
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SUMMARY:David-Schmidt-Preis für soziales und sozialpolitisches Engagement
DESCRIPTION:Seit 11 Jahren werden mit dem David-Schmidt-Preis Einzelpersonen und Initiativen ausgezeichnet\, die mit politischer Klarheit und kreativem Engagement für eine weltoffene\, vielfältige und solidarische Gesellschaft kämpfen. 2026 wird diese Tradition fortgesetzt. In diesem Jahr wird besonders das Engagement in Kunst\, Kultur und Soziokultur ins Rampenlicht gerückt. Am 25. April wird bekanntgegeben\, wer den Preis erhält! \nSeid dabei\, wenn wir die Nominierten feiern und gemeinsam ein Zeichen für ein menschenfreundliches\, inklusives Miteinander setzen. \nProgramm:\n14:30 Uhr: Ankommen & Anmeldung\n15:00 bis 16:00 Uhr: "Begegnungen\, die (nach)wirken": Moderierter Austausch für Vernetzung und Inspiration.\nAb 16:30 Uhr: Die feierliche Preisverleihung: Mit Überraschungen\, Emotionen\, Musik und einem Fest. \nOrt: Jugend- und Kulturzentrum White House & Jugendclub "Noteingang"\, Radebeul\nFür Kinderbetreuung und Kulinarisches haben wir gesorgt. \nAnmeldung bitte bis 22.04.2026: \nWir freuen uns auf euch! \nWenn Sie sich anmelden\, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese ist gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung. \nBei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an den Veranstalter.\nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
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SUMMARY:Erzählsalon: Die Folgen der Treuhandpolitik
DESCRIPTION:Die neuen Anthologie von Katrin Rohnstock "Der große Schock. Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhandpolitik" (erschienen im Herbst 2025 im BeBra Verlag Berlin) - gibt den Menschen eine Stimme\, die die tiefgreifenden Umbrüche nach 1990 selbst erlebt haben. 35 Jahre nach der deutschen Einheit berichten ehemalige Beschäftigte aus fünf bekannten ostdeutschen Betrieben wie ESDA\, Henneberger Porzellan\, Kaliwerk Bischofferode\, Möbelwerke Eisenberg\, Relaiswerk Großbreitenbach wie sie die Schließungen ihrer Betriebe und den Verlust vertrauter Lebenswelten erfahren haben. Die Geschichten wurden in den Jahren 2023 und 2024 in Erzählsalons gesammelt\, verschriftlicht und von den Erzählenden autorisiert. Herausgeberin Katrin Rohnstock macht damit Erfahrungen sichtbar\, die über die Jahrzehnte nach der Wende ungesagt geblieben sind. \nBei der Buchvorstellung in Chemnitz kommen nicht nur Erzähler_innen aus dem Buch zu Wort\, sondern auch ehemalige Mitarbeitende vom Maschinenbaukombinat Fritz Heckert. U.a. Dr. Manfred Liebl\, der bis 1990 Stellvertreter des Betriebsdirektors vom VEB Rawema Karl-Marx-Stadt war. Sie berichten\, wie sie die Abwicklung ihrer Betriebe erlebt haben. Im zweiten Teil der Veranstaltung sind Menschen aus dem Publikum eingeladen\, ihre Erfahrungen mit der Treuhandpolitik zu erzählen. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Chemnitz. \nDer Eintritt ist frei.\nMit Ihrer Anfrage sind Sie automatisch angemeldet. Eine erneute Benachrichtigung erfolgt nicht!. \nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
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SUMMARY:Franz Müntefering - Demokratie leben!
DESCRIPTION:Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger\, von der Bereitschaft zum Kompromiss\, von europäischer Zusammenarbeit und von der Verantwortung\, die Menschen füreinander übernehmen – auch und gerade im Alter.\nUnter diesem Leitgedanken laden wir herzlich zu einer Podiumsdiskussion mit Franz Müntefering ein.\nFranz Müntefering steht wie kaum ein anderer für gelebte Demokratie: als langjähriger Bundesminister\, Vizekanzler und Parteivorsitzender ebenso wie als engagierte Stimme für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gemeinsam mit ihm und Moderator Heiko Wittig (Mitglied des Kreistages und Fraktionsvorsitzender) möchten wir der Frage nachgehen\, was Demokratie heute braucht.\nWie bleibt Demokratie lebendig? Wie können politische Kompromisse Vertrauen schaffen? Welche Rolle spielt Europa in einer unsicheren Welt? Und welche Verantwortung tragen Politik\, Zivilgesellschaft sowie jede und jeder Einzelne über Generationen hinweg?\nDer Abend bietet Raum für Rückblicke auf politische Erfahrungen sowie für einen offenen Austausch über aktuelle Herausforderungen.\nWir freuen uns auf einen anregenden Dialog und laden Sie herzlich ein\, mitzudiskutieren. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Cafe der toten Philosophen: Brauchen wir (mehr) Ungleichheit?
DESCRIPTION:Das Café der toten Philosophen öffnet wieder seine Türen und stellt die Frage\n„Brauchen wir (mehr) Ungleichheit??“ \nUngleichheit prägt unsere Gegenwart: Vermögen\, Bildung\, Geschlecht\, Macht und Anerkennung sind ungleich verteilt. Doch ist Ungleichheit ungerecht – oder sogar notwendig? Fördert Gleichheit Freiheit oder erstickt sie diese? Und wer entscheidet eigentlich\, was „gerecht“ ist? \nAn diesem Abend lassen wir vier einflussreiche Stimmen der Philosophie aufeinandertreffen: \nEs diskutieren: \n\n\n\nProf. Dr. Thomas Kater (Uni Leipzig) als Aristoteles (384 v. Chr.–322 v. Chr.)\n\n\n\n\n\n\nDr. Dietrich Schotte (Uni Regensburg) als Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)\n\n\n\n\n\n\nPD Dr. Sonja Schierbaum (Uni Würzburg) als Mary Wollstonecraft (1759–1797)\n\n\n\n\n\n\nDr. Rainer Totzke (Uni Magdeburg) als Friedrich Nietzsche (1844–1900)\n\n\n\nModeration: \n\n\n\nKatharina Schenk - Ministerin für Soziales\, Gesundheit\, Arbeit und Familie des Freistaates Thüringen\n\n\n\nDas Café der toten Philosoph:innen lädt ein zum Mitdenken und Weiterfragen. Keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier und Lust auf philosophisch-politische Debatten. \nWir freuen uns auf einen anregenden Abend mit Ihnen. \nDer Eintritt ist frei.\nMit Ihrer Anfrage sind Sie automatisch angemeldet. Eine erneute Benachrichtigung erfolgt nicht!. \nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
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SUMMARY:True Criminology. Mythen\, Fakten\, Hintergründe
DESCRIPTION:Kriminalität ist beunruhigend und faszinierend zugleich. Die Soziologinnen Nicole Bögelein und Gina Rosa Wollinger öffnen uns eine Tür zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über Kriminalität. Wie unsicher ist unsere Gesellschaft? Wie ist die polizeiliche Statistik richtig zu lesen? Wird die Jugend wirklich immer brutaler? Was wissen wir über sexualisierte Gewalt? Gibt es Gruppen\, die öfter kriminell sind als andere? Die Autorinnen klären auf – fundiert\, verständlich und spannend zu lesen. Es geht um die großen Fragen der Kriminologie: Wie wird man kriminell? Wie können wir Krimi­nalität messen? Welche Rolle spielen Alter\, Herkunft\, Geschlecht oder Kontostand? Wie gehen wir mit Kriminalität um? Wie wird in Deutschland gestraft? Was bringt Strafe eigentlich? Und welche Bedeutung hat Prävention? Bögelein und Wollinger plädieren für eine rationale Auseinandersetzung mit dem Thema Kriminalität und sagen populären Zerrbildern\, medialer Panikmache und Vereinfachungen den Kampf an. Am Ende steht ein Plädoyer für eine neue Kriminalpolitik. \nBuchvorstellung\, Lesung und Gespräch mit: \n\nDr. Nicole Bögelein\, Institut für Kriminologie an der Universität zu Köln\n\n  \n\nProf. Gina Rosa Wollinger\, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW\n\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Schule macht Demokratie. Impulse für eine neue Bildungskultur zwischen Autonomie\, Leistung und Verantwortung
DESCRIPTION:Bildung ist der Schlüssel zur Demokratie – doch das deutsche Bildungssystem steckt in alten Strukturen fest. Katharina Meiser sieht einen direkten Zusammenhang zwischen unserem dysfunktionalen Bildungssystem und der aktuellen Demokratiekrise. Daher fordert sie eine gänzlich neue Bildungskultur. Sie zeigt\, warum Demokratiekompetenz nur dann entstehen kann\, wenn Schulen Raum für Freiheit\, Verantwortung\, Autonomie und Solidarität bieten. Mit klarem Blick analysiert Meiser die Fehlentwicklungen: teure und nutzlose Evaluationen\, zu wenig pädagogische Professionalität und Freiheit\, ein zersplitterter Bildungsföderalismus. Die Schule der Zukunft soll leistungsorientiert sein\, aber in einer bedürfnisorientierten\, motivierenden Kultur\, die individuelle Stärken fördert. Dafür nötig: eine neue Lehrer:innenausbildung\, eine hohe Autonomie für Pädagog:innen und Schulen und bundesweit einheitliche Curricula und Abschlussprüfungen. Bildungsgerechtigkeit bedeutet dann die Anerkennung unterschiedlicher Begabungen und unterschiedlicher Bildungswege als gleichwertig. \nBuchvorstellung\, Lesung und Gespräch mit: \n\nKatharina Meiser\, Sprach- und Literaturwissenschaftlerin\n\nModeration \n\nGerald Eisenblätter\, Mitglied des Sächsischen Landtages\n\n  \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Daybreak in Gaza. Geschichten über Leben und Kultur Palästinas
DESCRIPTION:Gaza war einst ein Ort voller Leben – geprägt von Menschlichkeit\, Kreativität und einer blühenden Industrie. Doch auch heute noch bewahren die Überlebenden von Gaza ihre Kultur durch Literatur\, Musik\, Kunst\, Fotografien\, Geschichten und Erinnerungen. Der Band fängt die kulturelle Vielfalt und die bewegte Geschichte Gazas ein. Er enthält 41 Illustrationen\, darunter neue Kunstwerke lokaler Künstler:innen und seltene Fotografien aus dem Leben in Gaza seit 1917. Die Beiträge zeigen\, wie tief verwurzelt Kunst und Erinnerung im Alltag der Menschen sind – auch im Angesicht größter Not. Eine eindrucksvolle Sammlung von Geschichten über Hoffnung und Würde\, über Trauer und Wut und den unerschütterlichen Willen weiterzuleben. Sie verleiht den Menschen in Gaza ein Gesicht und porträtiert ihr Leben\, dem Freude und Sinn dennoch nicht abhanden gekommen sind. \nBuchvorstellung\, Lesung und Gespräch mit: \n\n\n\nMahmoud Muna\, Schriftsteller\n\n\n\n  \n\nMatthew Teller\, Autor und Rundfunksprecher\n\nModeration \n\nHannes Alpen\, Friedrich-Ebert-Stiftung\n\n  \nWichtiger Hinweis: Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Feministische KI. Warum Künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz beeinflusst\, was wir konsumieren\, wo wir arbeiten\, wen wir lieben. In einer Welt\, in der KI zunehmend unser Leben prägt\, offenbart sich jedoch eine unbequeme Wahrheit: Diese Systeme sind nicht neutral. KI spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider und automatisiert Vorurteile. Frauen\, People of Color und andere marginalisierte Gruppen werden durch KI häufig benachteiligt\, weil sie in einem System entsteht\, das von kapitalistischen Interessen\, patriarchalen Strukturen und kolonialen Praktiken geprägt ist. Wie eine alternative und feministische KI gestaltet und eingesetzt werden kann\, um Ungerechtigkeiten aufzuheben\, das zeigt Eva Gengler in diesem Buch. Ein leidenschaftlicher Aufruf\, Technologie kritisch zu denken und sie als Werkzeug für Empowerment zu nutzen. \nBuchvorstellung\, Lesung und Gespräch mit: \n\nEva Gengler\, Wirtschaftsinformatikerin\n\nModeration \n\nNadja Sthamer\, Leipzig\n\n  \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Wer hat\, dem wird gegeben – und wer nicht\, bleibt auf der Strecke?
DESCRIPTION:Die Vermögensungleichheit in Deutschland und weltweit wächst seit Jahren. Immer größere Vermögen konzentrieren sich in den Händen weniger\, während viele Menschen mit steigenden Mieten\, hohen Lebenshaltungskosten und unsicheren Arbeitsbedingungen konfrontiert sind. Diese Entwicklung belastet nicht nur die soziale Gerechtigkeit\, sondern gefährdet auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in demokratische Institutionen. \nWie ungleich ist Deutschland heute tatsächlich – und warum öffnet sich die Vermögensschere weiter? Welche politischen und wirtschaftlichen Strukturen begünstigen diese Entwicklung? Und vor allem: Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es\, um Wohlstand gerechter zu verteilen und Teilhabe für alle zu sichern? \nDiesen Fragen wollen wir gemeinsam mit Expert_innen aus Politik\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nachgehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die strukturellen Ursachen von Ungleichheit: Löhne und Arbeitsbedingungen\, die Verteilung von Einkommen und Vermögen\, die Rolle des Staates sowie die Gestaltung einer fairen und zukunftsfähigen Wirtschaftsordnung. Dabei geht es nicht nur um ökonomische Kennzahlen\, sondern um Fragen von Würde\, Anerkennung und demokratischer Teilhabe. \nZiel der Veranstaltung ist es\, Zusammenhänge verständlich zu machen\, unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden zu lassen und gemeinsam über politische Handlungsoptionen zu diskutieren. \nIm Gespräch: \n\n\n\nHenning Homann\, SPD-Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag\n\n\n\n  \n\n\n\nProf. Dr. Charlotte Bartels\, Wirtschaftswissenschaftlerin\, Universität Leipzig\n\n\n\n  \n\n\n\nDr. Fabian Magerl\, IHK Leipzig (angefragt)\n\n\n\n  \n\nClaudia Euen\, Journalistin\, Leipzig (Moderation)\n\n  \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Matinee: Lasst uns das Erinnern nicht vergessen
DESCRIPTION:Am 8. März 1933 brannten in Dresden Bücher: mit ihnen verbrannten Gedanken\, Ideen und die Freiheit. Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen waren der Anfang vom Ende der freien Gesellschaft. Sie waren ein systematisches Mittel\, um Stimmen zum Schweigen zu bringen\, die aus unterschiedlichen Gründen von den Nationalsozialisten als "undeutsch" verachtet wurden. Die Diffamierung als "entartete Kunst" bereitete den Weg für Ausgrenzung und Publikationsverbote von Autor_innen\, Künstler_innen\, Denker_innen.\nHeute ist diese Gefahr wieder spürbar: Sie kommt schleichend in Gestalt von vorauseilendem Gehorsam\, Wegsehen\, Gleichgültigkeit. Gerade deshalb ist Gedenken so wichtig. Es lädt uns ein\, zu reflektieren\, wie demokratisches Denken und Handeln bewahrt\, Ausgrenzung früh erkannt und geistige Freiheit geschützt werden kann. Im Jahr der jüdischen Kultur in Deutschland\, erinnern wir besonders an die jüdischen Stimmen\, die systematisch zum Schweigen gebracht wurden.\nGedenken ist auch ein Akt der Gemeinschaft. Es erinnert uns daran\, dass wir nicht allein sind und dass viele Menschen bereit sind\, hinzusehen\, zu widersprechen und für eine offene Gesellschaft einzutreten. Der DGB Dresden-Oberes Elbtal und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen möchten deshalb auch in diesem Jahr an die Dresdner Bücherverbrennung erinnern und laden herzlich zur Matinee "Lasst uns das Erinnern nicht vergessen" ein. \nIm Rahmen des diesjährigen Programms übernehmen Annett Otto und Gennadi Nepomnischi die musikalische Begleitung. Dr. Heike Liebsch von HATiKVA spricht anhand des Beispiels von Anna-Joachimstahl-Schwabe über das Ende der jüdischen Kultur in Deutschland. Dirk Ebert (Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Dresden)\, widmet sich dem Andenken Arthur Schilles\, der sich als Gewerkschafter aktiv gegen die Nazis eingesetzt hat. Der Journalist Cornelius Pollmer blickt satirisch-analytisch auf unsere Gesellschaft. Außerdem begrüßen wir den Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas.\nDie Moderation übernimmt Melanie Haase. \nDer Eintritt ist frei.\nWir freuen uns\, Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freund_innen am 8. März 2026 begrüßen zu können und bitten Sie herzlich\, uns Ihre Teilnahme zurückzumelden. \nWenn Sie sich anmelden\, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese ist gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung. \nBei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an uns.\nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
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SUMMARY:Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben? András Visky: "Die Aussiedlung"
DESCRIPTION:Der Roman "Die Aussiedlung" erzählt autofiktional die Lebens- und Leidensgeschichte eines ungarisch-stämmigen Pastorenehepaars und ihren sieben Kindern\, die im Rahmen der antireligiösen Verfolgung des kommunistischen Regimes im Rumänien der 1950er Jahre verleumdet und verhaftet wurden. Erzähler ist András\, das siebte Kind\, der sich auf Erinnerungen und Recherchen stützt. Der Vater wurde zu 22 Jahren Zwangsarbeit verurteilt\, die Familie in ein Lager im Südosten Rumäniens verbannt\, wo sie Dank der Menschlichkeit unter den Insassen überleben. Um das Unfassbare fassbar zu machen\, bedient sich der Autor einer besonderen Sprache. \nVierte Veranstaltung der Reihe am 5.2. im Kulturpalast - Zentralbibliothek Städtische Bibliotheken Dresden\nLesung und Gespräch mit \n\n\n\nAndrás Visky\n\n\n\ngeboren 1957 in Târgu Mureș\, ist ein namhafter ungarisch-rumänischer Dramatiker und Regisseur\, der in Cluj-Napoca / Rumänien lebt und arbeitet. Er schreibt Theaterstücke\, die international gespielt werden\, Gedichte und Essays. Im Jahr 2022 veröffentlichte er mit "Die Aussiedlung" seinen ersten Roman. \nModeration und Übersetzung: Timea Tankó\nLesung auf Deutsch: Ahmad Mesgarha
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SUMMARY:Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben? Katerina Poladjan: "Goldstrand"
DESCRIPTION:In ihrem Roman Goldstrand fügt Katerina Poladjan Splitter des alten Europas zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart. Die Familiengeschichte von Eli\, der 1961 in einer leidenschaftlichen Liebesnacht auf der Baustelle des bulgarischen Goldstrandes gezeugt wird\, erzählt von Aufbrüchen und Enttäuschungen\, vom Hin- und Hergerissensein zwischen Welten und zeigt\, wie Verlusterfahrungen über Generationen hinweg wirken. Ist Gehen Flucht\, Bleiben Schwäche\, kann Kunst Zuflucht sein? Katerina Poladjan lässt Filmregisseur Eli\, mittlerweile 60 Jahre alt\, auf der Couch seiner Dottoressa in Rom um sein Leben erzählen. \nDritte Veranstaltung der Reihe am 29.1. im Klemperer-Saal der SLUB\nLesung und Gespräch mit \n\n\n\nKaterina Poladjan\n\n\n\nwurde in Moskau geboren\, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Sie schreibt Romane\, Theatertexte und Essays; auf ihr Prosadebüt "In einer Nacht\, woanders" folgte "Vielleicht Marseille" und gemeinsam mit Henning Fritsch schrieb sie den literarischen Reisebericht "Hinter Sibirien". Mit "Zukunftsmusik" stand Katerina Poladjan auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022. 2025 wurde sie mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds geehrt. \nModeration:\nEllen Schweda
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SUMMARY:Gewaltschutz in Leipzig – Zwischen Vorreiterrolle und Aufbruch
DESCRIPTION:Leipzig gilt seit vielen Jahren als Vorreiterin im Gewaltschutz. Dennoch zeigt die Praxis: Trotz eines gut ausgebauten Hilfesystems reicht das Angebot häufig noch nicht aus\, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Mit Blick auf die jüngsten politischen Entwicklungen in Sachsen – unter anderem die deutliche Aufstockung der Mittel für Gewaltschutz im Doppelhaushalt 2025/2026 – wollen wir gemeinsam mit Fachleuten\, Politik und der Öffentlichkeit diskutieren\, wie Gewaltschutz vor Ort noch wirksamer gestaltet werden kann. \nEs diskutieren: \n\n\n\nProf. Dr. Elisa Hoven\, Universität Leipzig\n\n\n\n  \n\n\n\nSusanne Hampe\, Bellis e.V.\, Leipzig\n\n\n\n  \n\nLaura Stellbrink\, MdL Sachsen\n\nModeration: \n\nPia Heine\, Stadträtin und Historikerin\n\nProgrammhighlights:\n• Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Politik\, Wissenschaft und Praxis\n• Break-out-Sessions: „Praxisnaher Gewaltschutz und lokale Netzwerke stärken“\n• Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit den Podiumsgästen\nDie Veranstaltung bietet Raum für Fragen\, Anregungen und Ideen und richtet sich an alle Interessierten – Bürger*innen\, Fachkräfte und Engagierte\, die die Weiterentwicklung des Gewaltschutzes in Leipzig aktiv begleiten möchten. \nWir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen – für mehr Schutz\, mehr Beteiligung und stärkere Netzwerke in unserer Stadt. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben? Tanja Miljanović: "Wenn wir wieder Menschen sind
DESCRIPTION:Tanja ist neun Jahre alt\, als der Krieg sich in ihr Leben schleicht. Mit ihren Eltern\, ihrem Bruder und ihren Großeltern lebt sie in Tuzla\, Bosnien. Ihr Vater ist selten zuhause\, er arbeitet in der Schweiz als Gastarbeiter. Im Sommer 1991 beginnen die Erwachsenen über Dinge zu sprechen\, die Tanja nicht versteht\, oder sie geraten über die Nachrichten in Streit. In der Schule wird sie gefragt\, was sie denn sei. Was sind wir denn? - Mama sagt\, Jugoslawen. Oma sagt\, Rechtgläubige. Der kleine Bruder verkündet schließlich: Wir sind Serben. Aber was bedeutet das? Als der Krieg Tuzla mit all seinen Grausamkeiten erreicht\, entscheidet sich Tanjas Mutter\, zu gehen. \nZweite Veranstaltung der Reihe am 22.1. im Klemperer-Saal der SLUB\nLesung und Gespräch mit \n\n\n\nTanja Miljanović\n\n\n\n1957 verknüpft in ihrem Debütroman kindliches Erleben mit gegenwärtigen Reflexionen zum Jugoslawienkrieg und findet dort\, wo Unsagbares geschieht\, ganz eigene Formen der literarischen Darstellung. Tanja Miljanović\, 1983 in Tuzla geboren\, lebt heute mit ihrer Familie in der Schweiz. Sie arbeitet als Historikerin\, freie Autorin und ist Stadträtin von Bern. \nModeration:\nEllen Schweda
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SUMMARY:Das Politische Quartett in der Schaubühne Lindenfels. Neue gesellschaftspolitische Bücher in der Diskussion
DESCRIPTION:Bei diesem Format diskutieren Vertreter aus Politik\, Wissenschaft\, Medien und Kultur über aktuelle politische Bücher. \nAutoritäre Machtstrategien\, soziale Ungleichheit\, die Rückkehr des Krieges und der Streit um Wahrheit prägen unsere Zeit. Vier aktuelle gesellschafts- und zeitdiagnostische Bücher nehmen diese Entwicklungen in den Blick und bilden den Ausgangspunkt für eine kontroverse Diskussion über Macht\, Ungleichheit\, Krieg und Systemkrisen.\nIn Anlehnung an das legendäre „Literarische Quartett“ von Marcel Reich-Ranicki diskutieren Vertreter:innen aus Politik\, Wissenschaft und Medien pointiert\, kontrovers und fachkundig über politische Publikationen. Die Gespräche orientieren sich am legendären "Literarischen Quartett"\, wollen aber weder Kopie noch Satire sein. Vielmehr geht es um fachkundige\, widerstreitende und gern auch pointierte Auseinandersetzungen\, die das interessierte Publikum vielleicht zur weitergehenden Beschäftigung mit den vorgestellten Büchern und Themen anregt. \nIm Rahmen der Veranstaltung werden folgende Bücher vorgestellt und diskutiert: \n• Giuliano da Empoli: Die Stunde der Raubtiere\nvorgestellt von Claudia Euen\, Journalistin und Autorin\, Leipzig\n• Philipp Staab: Systemkrise\nvorgestellt von Prof. Dr. Andrea Kern\, Universität Leipzig\, Institut für Philosophie\n• Franz-Stefan Gady: Die Rückkehr des Krieges\nvorgestellt von Dirk Panter\, Staatsminister für Wirtschaft\, Arbeit\, Energie und Klimaschutz\, hier in der Funktion als Landtagsabgeordneter\n• Elisa Hoven: Das Ende der Wahrheit\nvorgestellt von Andreas Debski\, Leipziger Volkszeitung\, Landeskorrespondent Sachsen \nDer Eintritt ist frei!
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SUMMARY:Die Verletzliche Gesellschaft – wie geopolitische Spannungen und soziale Ungleichheit unser Zusammenleben beeinflussen: Soziale Ungleichheit
DESCRIPTION:In einer Zeit\, in der soziale Spaltungen\, politische Radikalisierung und globale Krisen unsere Stabilität herausfordern\, ist es umso wichtiger\, gemeinsam über die Herausforderungen zu sprechen\, die unsere Gesellschaft sowohl im Inneren als auch im internationalen Kontext prägen. An zwei Abenden wollen wir gemeinsam mit Expert_innen diskutieren\, wie soziale Ungleichheit und globale Unsicherheiten unsere Stabilität beeinflussen und welche Wege es gibt\, diesen Herausforderungen zu begegnen.\nWir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch und Ihre Teilnahme! \nThema am Dienstag\, 25.11.: Soziale Ungleichheit\nSoziale Ungleichheit beschreibt die Unterschiede zwischen Menschen in Bezug auf Einkommen\, Bildung\, Berufschancen und Lebensbedingungen. Solche Ungleichheiten wirken sich auf unser Zusammenleben aus\, beeinflussen den sozialen Zusammenhalt und können zu Spannungen führen. Wir möchten darüber sprechen\, wie diese Unterschiede unser Miteinander prägen und was wir tun können\, um ein gerechteres und solidarischeres Zusammenleben zu fördern.\nWir freuen uns auf: \nProf. Silke van Dyk\, Arbeitsbereich Politische Soziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena\nJulia Jirmann\, Netzwerk Steuergerechtigkeit e.V. \nModeration: Eileen Mägel  \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden\, SLUB. \nDer Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Die Verletzliche Gesellschaft – wie geopolitische Spannungen und soziale Ungleichheit unser Zusammenleben beeinflussen: Geopolitische Spannungen
DESCRIPTION:In einer Zeit\, in der soziale Spaltungen\, politische Radikalisierung und globale Krisen unsere Stabilität herausfordern\, ist es umso wichtiger\, gemeinsam über die Herausforderungen zu sprechen\, die unsere Gesellschaft sowohl im Inneren als auch im internationalen Kontext prägen. An zwei Abenden wollen wir gemeinsam mit Expert_innen diskutieren\, wie soziale Ungleichheit und globale Unsicherheiten unsere Stabilität beeinflussen und welche Wege es gibt\, diesen Herausforderungen zu begegnen.\nWir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch und Ihre Teilnahme! \nThema am Dienstag\, 18.11.: Geopolitische Spannungen\nIn einer Welt mit vielen Spannungen stehen wir vor großen Herausforderungen\, die unser Leben in Deutschland beeinflussen. Wie wirken sich internationale Entwicklungen auf unsere Sicherheit\, Wirtschaft und Zukunft aus? Wie können wir trotz Handelskonflikten stabil bleiben? Und wie können Spannungen abgebaut und Frieden gefördert werden?\nDiese und noch weitere Fragen diskutieren wir mit: \nDr. Marianne Kneuer\, Professorin für politische Systeme und Systemvergleiche an der TU Dresden\nChristoph von Marschall\, Autor und diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim Tagesspiegel\nMarkus Wehner\, Autor und Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung \nModeration: Eileen Mägel  \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden\, SLUB. \nDer Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Der vergessene Widerstand - Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust
DESCRIPTION:Angesichts von etwa sechs Millionen Toten im Holocaust entstehen nur allzu leicht Vorstellungen einer überwältigenden\, unausweichlichen Totalität des Genozids. Doch die Jüdinnen und Juden waren keineswegs passiv\, sie gingen nicht "wie die Lämmer zur Schlachtbank". Unzählige Berichte belegen die Aktivitäten der Verfolgten und den unbedingten Willen\, die eigene Existenz zu behaupten: Etwa der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943\, die Revolten in den Vernichtungslagern Sobibor und Auschwitz-Birkenau\, Oswald Rufeisen\, der sich als Deutscher ausgab und so das Ghetto von Mir rettete\, oder Marianne Cohn\, die Kinder aus dem besetzten Frankreich in die sichere Schweiz schmuggelte.\nEs existieren unzählige Berichte über aktives Handeln\, über Selbsthilfe\, Rettung und Widerstand. Wahrgenommen aber werden die wenigsten dieser kleinen und großen Heldentaten. Deshalb soll hier die Geschichte des jüdischen Widerstands erzählt werden.\nBuchgespräch mit \nDr. Stephan Lehnstaedt\, Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien Touro University Berlin \nModeration: Dr. Gunda Ulbricht \, Bildungsreferentin HATiKVA e.V. \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten. \nMit freundlicher Unterstützung vom Zentralwerk Dresden e.V. \nEntsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.
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SUMMARY:Russki Mir. Recht schaffen. Die Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine
DESCRIPTION:Wie ist der Stand bei der Erfassung und Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine und auf welches internationale Recht können sich auch Juristen in Deutschland dabei stützen? Welche Aufgaben und Herausforderungen stellen sich den Ermittlern vor Ort? Was ist an Taten belegt und was bedeutet folglich Besatzung durch Russland in der Ukraine?\nDiesem komplexen Thema widmen wir uns anhand einer fachlichen Einordnung auf rechtswissenschaftlicher Ebene und durch Erläuterungen aus der Praxis. Die Veranstaltung beginnt mit einem Kurzvortrag von Prof. Dr. Ulrich Fastenrath\, der über den internationalen Rechtsrahmen zur Verfolgung von Kriegsverbrechen sprechen wird und welche rechtlichen Möglichkeiten zur Aufklärung dazu auch in Deutschland bestehen. Anschließend wird Oberstaatsanwalt Klaus Hoffmann über seine Erfahrungen als Teil eines internationalen Teams in der Ukraine berichten und wie der Generalbundesanwalt (GBA) von Deutschland aus versucht Kriegsverbrechen zu verfolgen. Beide Referenten stehen nach einem moderierten Gespräch den Fragen des Publikums zur Verfügung.\nDie Veranstaltung wird moderiert von Dr. Jochen Kleinschmidt\, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Internationale Politik der TU Dresden. \n\n\n\nProf. Dr. Ulrich Fastenrath ist Leiter der Forschungsstelle für Völkerrechts- und Staatstheorie am Institut für Internationales Recht\, geistiges Eigentum und Technikrecht der TU Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Verfassungs-\, Europa- und Völkerrecht sowie die Rechtstheorie.\n\n\n\n  \n\nKlaus Hoffmann ist Oberstaatsanwalt in Freiburg und war von 2022 bis 2024 wiederholt als Teil eines internationalen Teams in der Ukraine. Er gehört zu den Initiatoren des ersten ukrainischen Falls beim Generalbundesanwalt in Deutschland.\n\nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.\nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei.
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SUMMARY:Die Vermessung der Demokratie. Ein Theaterabend über den Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner
DESCRIPTION:Wer war der Mann\, der das zivile Netzwerk um das Attentat des 20. Juli herum aufbaute? Im Schatten der militärischen Verschwörung um Stauffenberg war deutschlandweit eine gewerkschaftsnahe Untergrundbewegung aktiv\, ohne die der Umsturz nicht hätte begonnen werden können. Wilhelm Leuschner war während der Nazidiktatur Kopf der Untergrund-Gewerkschaft- in einer neuen Regierung nach Hitlers Tod als Vizekanzler vorgesehen.\nJan Uplegger (Schauspiel)\, Yumiko Tsubaki (Violine) und Maria Hinze (Klavier) präsentieren in spannender szenischer Inszenierung das beeindruckende Leben eines Menschen\, der zur Zeit des Nationalsozialismus zu den engagiertesten Verteidigern der deutschen Demokratie zählt.\nIn einem anschließenden Podiumsgespräch mit dem Radebeuler Stadtrat Leonhard Weist und der Vorsitzenden des Landesschülerrats Sachsen\, Amy Kirchhoff wird die Aktualität Leuschners hinterfragt.\nWir freuen uns auf Ihren Besuch. \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Mobilitätsdrehscheibe Dresden. Zukunft des Schienenverkehrs in unserer Wachstumsregion
DESCRIPTION:Innerhalb des ÖPNV spielt die Schiene in Dresden und Umgebung eine zentrale Rolle. Über Straßenbahnen\, Regional- und Fernverkehr werden täglich tausende Menschen nach\, aus und durch Dresden befördert. Allein nach Dresden pendeln aktuell täglich rund 100.000 Menschen ein und 60.000 aus.\nDer Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ist sowohl für die wirtschaftliche aber auch die ökologische Entwicklung von enormer Bedeutung für die Region. Wenn man allein an den Ausbau der Mikrotechnologie im Dresdner Norden denkt und einem geplanten Zuwachs an 27.000 Beschäftigten und deren Familien bis 2030\, wird ganz deutlich\, dass die Anbindung der Stadt Dresden an ihr Umland\, besonders über den SPNV\, deutlich ausgebaut werden muss. Dazu kommen die allgemeinen Bekundungen von Bund und Land zur Stärkung der Deutschen Bahn und zu Investitionen in die Infrastruktur.\nAktuell treffen beim SPNV hohe verkehrspolitische Erwartungen (Daseinsvorsorge\, Klimaschutz) auf unzureichende finanzielle Mittel!\nZiel muss ein effizienter und leistungsfähiger SPNV sein - der für alle Menschen überall - öffentliche Mobilität\nsicherstellt - zuverlässig\, sicher und bezahlbar!\nWo stehen wir gerade beim Thema? Welche Pläne und Vorstellungen haben entscheidende Akteure? \nKeynotes:\nNicole Knapp\, Geschäftsführerin Eisenbahnverkehr\, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)\nStephan Kühn\, Bürgermeister\, Geschäftsbereich Stadtentwicklung\, Bau\, Verkehr und Liegenschaften Stadt Dresden \nFish-Bowl-Diskussion mit\nLutz Auerbach\, Leiter Verkehr\, Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe und Verkehrsverbund Oberelbe GmbH (VVO)\nStephan Berger\, Abteilungsleiter Mobilität\, Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL)\nNicole Knapp\, Geschäftsführerin Eisenbahnverkehr\, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)\nMichael Koch\, Referent Mobilität\, Pro Bahn Mitteldeutschland e.V.\nStephan Kühn\, Bürgermeister\, Geschäftsbereich Stadtentwicklung\, Bau\, Verkehr und Liegenschaften Stadt Dresden\nDetlef Müller\, Lokführer\, Verkehrspolitiker\, ehemaliger MdB\, SPD\nChristine Mantu\, Moderatorin\, Geschäftsführerin Lokale Agenda 21 Dresden \nSie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte bis zum 18.10.2025 \nEine Kooperation mit dem DGB Stadtverband Dresden
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SUMMARY:War das nun eine Richtungswahl in Tschechien? – Ergebnisse\, Überraschungen\, Ausblick
DESCRIPTION:Die tschechische Parlamentswahl am 3. und 4. Oktober 2025 wurde von den meisten Parteien als „Richtungswahl“ beworben – und sie hat geliefert: Trends\, Wendungen und viele offene Fragen für die Zukunft des Landes.\nWird die konservative\, pro-europäische Koalition um den bisherigen Premier Petr Fiala auch weiter auf haushaltspolitische Konsolidierung drängen können? Wofür steht eigentlich die mit Abstand größte der Einzelparteien\, die ANO von Andrej Babiš\, der mit Orban u.a. die rechten „Patrioten“ im Europaparlament gegründet hat? Und welche Rolle spielen eigentlich überhaupt noch die Sozialdemokraten\, die es 2021 nicht mehr über die 5%-Hürde geschafft haben? Lässt sich bereits abschätzen\, was die Ergebnisse für zentrale Themen wie Wirtschaft\, Energiepreise\, Migration und die Unterstützung der Ukraine bedeuten? \nDie Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Bürgergespräch Medienvertrauen: Journalisten stellen sich Ihren Fragen
DESCRIPTION:Nirgendwo in Deutschland sind die Bürger so misstrauisch gegenüber den Medien wie in Sachsen. Eine neue Studie der Universität Leipzig beleuchtet die Gründe dafür - und Journalisten stellen sich Ihren Fragen.\nWir laden Sie herzlich dazu ein\, sich aktiv einzubringen und ihre Fragen zu stellen. Für eine kleine Verpflegung ist gesorgt. \nWir begrüßen zum Bürgergespräch:\nThomas Bärsch\, ZDF (Landesstudio Sachsen)\nGrit Baldauf\, (Freie Presse\, Regionalleiterin Mittelsachsen)\nDr. Judith Kretzschmar\, Dr. Uwe Krüger und Florian Döring Universität Leipzig (Zentrum Journalismus und Demokratie)\nMatthias Schirmer\, CivixX - Werkstatt für Zivilgesellschaft \nDer Eintritt ist frei.\nWir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 10.10.2025. \nEine Kooperation der Universität Leipzig (Zentrum Journalismus und Demokratie)\, CivixX - Werkstatt für Zivilgesellschaft\, der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen\, Freiberg.Grenzenlos e.V. und Freiberger Agenda 21 e.V.
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SUMMARY:WortGewalt & Freiheit – Poetry Slam zu Demokratie\, Einheit und Ostdeutschland
DESCRIPTION:Am 1. Oktober um 18.00 laden wir euch herzlich ein zu einem besonderen Abend voller Worte\, Rhythmus und Haltung. \nIm Malzhaus\, Plauen treffen Poet:innen aus ganz Deutschland aufeinander\, um ihre Texte\, Gedanken und Gefühle rund um Demokratie\, Freiheit und die Deutsche Einheit – speziell im Osten Deutschlands – auf die Bühne zu bringen. Erlebt\, wie persönliche Geschichten\, politische Gedanken und poetische Bilder zu einer lebendigen Diskussion werden – ohne Zeigefinger\, aber mit viel Herz und Humor. \nLine-Up \n\n\n\nFranziska Wilhelm (Leipzig)\n\n\n\n  \n\n\n\nKirsten Fuchs (Berlin)\n\n\n\n  \n\n\n\nHank M. Flemming (Tübingen)\n\n\n\n  \n\nWehwalt Koslovsky (Hamburg)\n\nModeration: \n\nKaddi Cutz (Dresden)\n\n  \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten. \n 
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SUMMARY:Ossis\, Wessis und Gerechtigkeit
DESCRIPTION:Mehr als 35 Jahre nach der Friedlichen Revolution sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland weiterhin ein zentrales Thema. Die Freude über die Deutsche Einheit ist vielerorts emotionalen Debatten über Gleichheit und Lebensleistungen gewichen. Nachgeborene wachsen nicht selten mit Vorurteilen auf. Ilko-Sascha Kowalczuk\, Historiker aus (Ost)-Berlin kämpft hartnäckig und meinungsfreudig gegen Ostalgie und Verklärung. Martin Dulig sieht sich in seiner politischen Laufbahn der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West verpflichtet. Sie beide diskutieren an diesem Nachmittag über Ossis\, Wessis und Gerechtigkeit. \nModeration: Hanka Kliese \nEine Kooperation zwischen Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen\, Kulturforum der Sozialdemokratie Sachsen e.V. und dem Weltecho. \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Defekte Debatten – Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen
DESCRIPTION:Wie reden wir miteinander – oder besser gesagt: reden wir überhaupt noch miteinander? Ob beim Thema Migration\, Klimaschutz oder Staatsräson – oft wirkt es\, als seien Debatten in Deutschland festgefahren\, überhitzt oder schlicht nicht mehr konstruktiv. Laut\, unversöhnlich\, ohne echtes Zuhören.\nIm Rahmen unseres Buchgesprächs diskutieren wir gemeinsam mit der Autorin Julia Reuschenbach (Politikwissenschaftlerin) über die Thesen und Analysen ihres Buches. Gesprächspartner ist Cornelius Pollmer\, Leiter des Leipziger Büros der Wochenzeitung „Die Zeit“. Gemeinsam laden sie zur offenen Auseinandersetzung über die Frage ein\, wie wir wieder besser streiten können – respektvoll\, lösungsorientiert und demokratisch. Durch den Abend führt Pia Heine\, Stadträtin und Historikerin aus Leipzig. \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
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LOCATION:Friedrich-Ebert-Stiftung\, Burgstraße 25\, Leipzig\, Sachsen\, 04109\, Germany
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