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SUMMARY:Feministische KI. Warum Künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz beeinflusst\, was wir konsumieren\, wo wir arbeiten\, wen wir lieben. In einer Welt\, in der KI zunehmend unser Leben prägt\, offenbart sich jedoch eine unbequeme Wahrheit: Diese Systeme sind nicht neutral. KI spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider und automatisiert Vorurteile. Frauen\, People of Color und andere marginalisierte Gruppen werden durch KI häufig benachteiligt\, weil sie in einem System entsteht\, das von kapitalistischen Interessen\, patriarchalen Strukturen und kolonialen Praktiken geprägt ist. Wie eine alternative und feministische KI gestaltet und eingesetzt werden kann\, um Ungerechtigkeiten aufzuheben\, das zeigt Eva Gengler in diesem Buch. Ein leidenschaftlicher Aufruf\, Technologie kritisch zu denken und sie als Werkzeug für Empowerment zu nutzen. \nBuchvorstellung\, Lesung und Gespräch mit: \n\nEva Gengler\, Wirtschaftsinformatikerin\n\nModeration \n\nNadja Sthamer\, Leipzig\n\n  \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
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SUMMARY:Wer hat\, dem wird gegeben – und wer nicht\, bleibt auf der Strecke?
DESCRIPTION:Die Vermögensungleichheit in Deutschland und weltweit wächst seit Jahren. Immer größere Vermögen konzentrieren sich in den Händen weniger\, während viele Menschen mit steigenden Mieten\, hohen Lebenshaltungskosten und unsicheren Arbeitsbedingungen konfrontiert sind. Diese Entwicklung belastet nicht nur die soziale Gerechtigkeit\, sondern gefährdet auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in demokratische Institutionen. \nWie ungleich ist Deutschland heute tatsächlich – und warum öffnet sich die Vermögensschere weiter? Welche politischen und wirtschaftlichen Strukturen begünstigen diese Entwicklung? Und vor allem: Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es\, um Wohlstand gerechter zu verteilen und Teilhabe für alle zu sichern? \nDiesen Fragen wollen wir gemeinsam mit Expert_innen aus Politik\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nachgehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die strukturellen Ursachen von Ungleichheit: Löhne und Arbeitsbedingungen\, die Verteilung von Einkommen und Vermögen\, die Rolle des Staates sowie die Gestaltung einer fairen und zukunftsfähigen Wirtschaftsordnung. Dabei geht es nicht nur um ökonomische Kennzahlen\, sondern um Fragen von Würde\, Anerkennung und demokratischer Teilhabe. \nZiel der Veranstaltung ist es\, Zusammenhänge verständlich zu machen\, unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden zu lassen und gemeinsam über politische Handlungsoptionen zu diskutieren. \nIm Gespräch: \n\n\n\nHenning Homann\, SPD-Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag\n\n\n\n  \n\n\n\nProf. Dr. Charlotte Bartels\, Wirtschaftswissenschaftlerin\, Universität Leipzig\n\n\n\n  \n\n\n\nDr. Fabian Magerl\, IHK Leipzig (angefragt)\n\n\n\n  \n\nClaudia Euen\, Journalistin\, Leipzig (Moderation)\n\n  \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Matinee: Lasst uns das Erinnern nicht vergessen
DESCRIPTION:Am 8. März 1933 brannten in Dresden Bücher: mit ihnen verbrannten Gedanken\, Ideen und die Freiheit. Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen waren der Anfang vom Ende der freien Gesellschaft. Sie waren ein systematisches Mittel\, um Stimmen zum Schweigen zu bringen\, die aus unterschiedlichen Gründen von den Nationalsozialisten als "undeutsch" verachtet wurden. Die Diffamierung als "entartete Kunst" bereitete den Weg für Ausgrenzung und Publikationsverbote von Autor_innen\, Künstler_innen\, Denker_innen.\nHeute ist diese Gefahr wieder spürbar: Sie kommt schleichend in Gestalt von vorauseilendem Gehorsam\, Wegsehen\, Gleichgültigkeit. Gerade deshalb ist Gedenken so wichtig. Es lädt uns ein\, zu reflektieren\, wie demokratisches Denken und Handeln bewahrt\, Ausgrenzung früh erkannt und geistige Freiheit geschützt werden kann. Im Jahr der jüdischen Kultur in Deutschland\, erinnern wir besonders an die jüdischen Stimmen\, die systematisch zum Schweigen gebracht wurden.\nGedenken ist auch ein Akt der Gemeinschaft. Es erinnert uns daran\, dass wir nicht allein sind und dass viele Menschen bereit sind\, hinzusehen\, zu widersprechen und für eine offene Gesellschaft einzutreten. Der DGB Dresden-Oberes Elbtal und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen möchten deshalb auch in diesem Jahr an die Dresdner Bücherverbrennung erinnern und laden herzlich zur Matinee "Lasst uns das Erinnern nicht vergessen" ein. \nIm Rahmen des diesjährigen Programms übernehmen Annett Otto und Gennadi Nepomnischi die musikalische Begleitung. Dr. Heike Liebsch von HATiKVA spricht anhand des Beispiels von Anna-Joachimstahl-Schwabe über das Ende der jüdischen Kultur in Deutschland. Dirk Ebert (Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Dresden)\, widmet sich dem Andenken Arthur Schilles\, der sich als Gewerkschafter aktiv gegen die Nazis eingesetzt hat. Der Journalist Cornelius Pollmer blickt satirisch-analytisch auf unsere Gesellschaft. Außerdem begrüßen wir den Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas.\nDie Moderation übernimmt Melanie Haase. \nDer Eintritt ist frei.\nWir freuen uns\, Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freund_innen am 8. März 2026 begrüßen zu können und bitten Sie herzlich\, uns Ihre Teilnahme zurückzumelden. \nWenn Sie sich anmelden\, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese ist gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung. \nBei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an uns.\nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
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LOCATION:Theater am Wettiner Platz (Eingang Jahnstraße)\, Wettiner Platz 10\, Dresden\, Sachsen\, 01067
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SUMMARY:Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben? András Visky: "Die Aussiedlung"
DESCRIPTION:Der Roman "Die Aussiedlung" erzählt autofiktional die Lebens- und Leidensgeschichte eines ungarisch-stämmigen Pastorenehepaars und ihren sieben Kindern\, die im Rahmen der antireligiösen Verfolgung des kommunistischen Regimes im Rumänien der 1950er Jahre verleumdet und verhaftet wurden. Erzähler ist András\, das siebte Kind\, der sich auf Erinnerungen und Recherchen stützt. Der Vater wurde zu 22 Jahren Zwangsarbeit verurteilt\, die Familie in ein Lager im Südosten Rumäniens verbannt\, wo sie Dank der Menschlichkeit unter den Insassen überleben. Um das Unfassbare fassbar zu machen\, bedient sich der Autor einer besonderen Sprache. \nVierte Veranstaltung der Reihe am 5.2. im Kulturpalast - Zentralbibliothek Städtische Bibliotheken Dresden\nLesung und Gespräch mit \n\n\n\nAndrás Visky\n\n\n\ngeboren 1957 in Târgu Mureș\, ist ein namhafter ungarisch-rumänischer Dramatiker und Regisseur\, der in Cluj-Napoca / Rumänien lebt und arbeitet. Er schreibt Theaterstücke\, die international gespielt werden\, Gedichte und Essays. Im Jahr 2022 veröffentlichte er mit "Die Aussiedlung" seinen ersten Roman. \nModeration und Übersetzung: Timea Tankó\nLesung auf Deutsch: Ahmad Mesgarha
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SUMMARY:Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben? Katerina Poladjan: "Goldstrand"
DESCRIPTION:In ihrem Roman Goldstrand fügt Katerina Poladjan Splitter des alten Europas zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart. Die Familiengeschichte von Eli\, der 1961 in einer leidenschaftlichen Liebesnacht auf der Baustelle des bulgarischen Goldstrandes gezeugt wird\, erzählt von Aufbrüchen und Enttäuschungen\, vom Hin- und Hergerissensein zwischen Welten und zeigt\, wie Verlusterfahrungen über Generationen hinweg wirken. Ist Gehen Flucht\, Bleiben Schwäche\, kann Kunst Zuflucht sein? Katerina Poladjan lässt Filmregisseur Eli\, mittlerweile 60 Jahre alt\, auf der Couch seiner Dottoressa in Rom um sein Leben erzählen. \nDritte Veranstaltung der Reihe am 29.1. im Klemperer-Saal der SLUB\nLesung und Gespräch mit \n\n\n\nKaterina Poladjan\n\n\n\nwurde in Moskau geboren\, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Sie schreibt Romane\, Theatertexte und Essays; auf ihr Prosadebüt "In einer Nacht\, woanders" folgte "Vielleicht Marseille" und gemeinsam mit Henning Fritsch schrieb sie den literarischen Reisebericht "Hinter Sibirien". Mit "Zukunftsmusik" stand Katerina Poladjan auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022. 2025 wurde sie mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds geehrt. \nModeration:\nEllen Schweda
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SUMMARY:Gewaltschutz in Leipzig – Zwischen Vorreiterrolle und Aufbruch
DESCRIPTION:Leipzig gilt seit vielen Jahren als Vorreiterin im Gewaltschutz. Dennoch zeigt die Praxis: Trotz eines gut ausgebauten Hilfesystems reicht das Angebot häufig noch nicht aus\, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Mit Blick auf die jüngsten politischen Entwicklungen in Sachsen – unter anderem die deutliche Aufstockung der Mittel für Gewaltschutz im Doppelhaushalt 2025/2026 – wollen wir gemeinsam mit Fachleuten\, Politik und der Öffentlichkeit diskutieren\, wie Gewaltschutz vor Ort noch wirksamer gestaltet werden kann. \nEs diskutieren: \n\n\n\nProf. Dr. Elisa Hoven\, Universität Leipzig\n\n\n\n  \n\n\n\nSusanne Hampe\, Bellis e.V.\, Leipzig\n\n\n\n  \n\nLaura Stellbrink\, MdL Sachsen\n\nModeration: \n\nPia Heine\, Stadträtin und Historikerin\n\nProgrammhighlights:\n• Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Politik\, Wissenschaft und Praxis\n• Break-out-Sessions: „Praxisnaher Gewaltschutz und lokale Netzwerke stärken“\n• Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit den Podiumsgästen\nDie Veranstaltung bietet Raum für Fragen\, Anregungen und Ideen und richtet sich an alle Interessierten – Bürger*innen\, Fachkräfte und Engagierte\, die die Weiterentwicklung des Gewaltschutzes in Leipzig aktiv begleiten möchten. \nWir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen – für mehr Schutz\, mehr Beteiligung und stärkere Netzwerke in unserer Stadt. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben? Tanja Miljanović: "Wenn wir wieder Menschen sind
DESCRIPTION:Tanja ist neun Jahre alt\, als der Krieg sich in ihr Leben schleicht. Mit ihren Eltern\, ihrem Bruder und ihren Großeltern lebt sie in Tuzla\, Bosnien. Ihr Vater ist selten zuhause\, er arbeitet in der Schweiz als Gastarbeiter. Im Sommer 1991 beginnen die Erwachsenen über Dinge zu sprechen\, die Tanja nicht versteht\, oder sie geraten über die Nachrichten in Streit. In der Schule wird sie gefragt\, was sie denn sei. Was sind wir denn? - Mama sagt\, Jugoslawen. Oma sagt\, Rechtgläubige. Der kleine Bruder verkündet schließlich: Wir sind Serben. Aber was bedeutet das? Als der Krieg Tuzla mit all seinen Grausamkeiten erreicht\, entscheidet sich Tanjas Mutter\, zu gehen. \nZweite Veranstaltung der Reihe am 22.1. im Klemperer-Saal der SLUB\nLesung und Gespräch mit \n\n\n\nTanja Miljanović\n\n\n\n1957 verknüpft in ihrem Debütroman kindliches Erleben mit gegenwärtigen Reflexionen zum Jugoslawienkrieg und findet dort\, wo Unsagbares geschieht\, ganz eigene Formen der literarischen Darstellung. Tanja Miljanović\, 1983 in Tuzla geboren\, lebt heute mit ihrer Familie in der Schweiz. Sie arbeitet als Historikerin\, freie Autorin und ist Stadträtin von Bern. \nModeration:\nEllen Schweda
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SUMMARY:Das Politische Quartett in der Schaubühne Lindenfels. Neue gesellschaftspolitische Bücher in der Diskussion
DESCRIPTION:Bei diesem Format diskutieren Vertreter aus Politik\, Wissenschaft\, Medien und Kultur über aktuelle politische Bücher. \nAutoritäre Machtstrategien\, soziale Ungleichheit\, die Rückkehr des Krieges und der Streit um Wahrheit prägen unsere Zeit. Vier aktuelle gesellschafts- und zeitdiagnostische Bücher nehmen diese Entwicklungen in den Blick und bilden den Ausgangspunkt für eine kontroverse Diskussion über Macht\, Ungleichheit\, Krieg und Systemkrisen.\nIn Anlehnung an das legendäre „Literarische Quartett“ von Marcel Reich-Ranicki diskutieren Vertreter:innen aus Politik\, Wissenschaft und Medien pointiert\, kontrovers und fachkundig über politische Publikationen. Die Gespräche orientieren sich am legendären "Literarischen Quartett"\, wollen aber weder Kopie noch Satire sein. Vielmehr geht es um fachkundige\, widerstreitende und gern auch pointierte Auseinandersetzungen\, die das interessierte Publikum vielleicht zur weitergehenden Beschäftigung mit den vorgestellten Büchern und Themen anregt. \nIm Rahmen der Veranstaltung werden folgende Bücher vorgestellt und diskutiert: \n• Giuliano da Empoli: Die Stunde der Raubtiere\nvorgestellt von Claudia Euen\, Journalistin und Autorin\, Leipzig\n• Philipp Staab: Systemkrise\nvorgestellt von Prof. Dr. Andrea Kern\, Universität Leipzig\, Institut für Philosophie\n• Franz-Stefan Gady: Die Rückkehr des Krieges\nvorgestellt von Dirk Panter\, Staatsminister für Wirtschaft\, Arbeit\, Energie und Klimaschutz\, hier in der Funktion als Landtagsabgeordneter\n• Elisa Hoven: Das Ende der Wahrheit\nvorgestellt von Andreas Debski\, Leipziger Volkszeitung\, Landeskorrespondent Sachsen \nDer Eintritt ist frei!
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LOCATION:Schaubühne Lindenfels Leipzig\, Karl-Heine-Straße 50\, Leipzig\, Sachsen\, 04229\, Germany
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