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SUMMARY:«Unser Schmerz ist unsere Kraft. Neonazis haben unsere Väter ermordet.»
DESCRIPTION:Semiya ist vierzehn Jahre alt\, Gamze zwanzig\, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“\, NSU\, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht. \nIn dem Jugendsachbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten\, Telefonaten und Chats unmittelbar\, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch\, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten\, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung. \nNahbar und authentisch: mit vielen Fotos und Dokumenten\nEin Plädoyer\, wach zu bleiben – in diesem Land\, in diesen Zeiten\nGeschrieben von zwei Töchtern\, deren Väter vom rechtsterroristischen NSU ermordet wurden \nFür die Teilnahme an der Veranstaltung orientieren wir uns an der Altersempfehlung zum Buch: ab 14 Jahre.\nThematisierung von Rassismus und Mord \nBeginn 18.30 Uhr\, Einlass ab 18.00 Uhr \n  \n\nMitwirkende \n\nGamze Kubaşık\nSemiya Şimşek\nChristine Werner\nModeration: Ali Şirin\n\n  \n\nKosten und Anmeldung \n\nDer Eintritt zur Veranstaltung ist frei.\nWir bitten um eine verbindliche Anmeldung über dieses Formular.\nGruppenanmeldungen (ab 6 Personen) gern per Mail über ka****@*****ne.org.\n\n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung des scheune e.V. Und der RLS Sachsen \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Lesekreis: Antifaschistische Wirtschaftspolitik
DESCRIPTION:Sechsteiliger Lesekreis zum Buch von Isabella Weber \nIm Jahr 2024 prägte Isabella Weber den Begriff „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Im Oktober 2026 erscheint ihr gleichnamiges Buch\, welches erstmals ein ausformuliertes Programm zum Thema vorlegt. \nIn einem Lesekreis wollen wir uns zentralen Fragestellungen und Analysen des Buches gemeinsam nähern. Dazu werden wir in sechs Terminen einzelne Abschnitte des Buches gemeinsam diskutieren. Das Lesepensum beträgt zwischen 70 und 90 Seiten pro Woche.  Es wird eine einsteiger*innenfreundliche Antmosphäre angestrebt. \n  \n\nZum Buch \nKurz nachdem feststand\, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war\, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang. \nIn ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar\, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs\, demokratische Kontrolle der Konzernmacht\, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extrremen Rechten verhindern wollen\, so Weber\, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik\, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen. \n  \n\nZur Autorin \nIsabella Weber ist Ökonomin. Sie ist Associate Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst (USA). Seit 2025 ist Weber Mitherausgeberin des Wirtschaftsmagazins Surplus. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der politischen Ökonomie Chinas\, internationalem Handel\, der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens sowie mit Preis- und Geldtheorie. \n  \n\nTermine \n\nDer Lesekreis findet wöchentlich montags von 18.00 bis 20.00 Uhr in Leipzig statt.\nEr startet am 09. November\, der letzte Termin ist der 14. Dezember.\nAlle Termine: 09.11. / 16.11. / 23.11. / 30.11. / 07.12. / 14.12.\n\n  \n\nAnmeldung \n\nFür die Teilnahme zur Veranstaltung ist aus Platzgründen eine verbindliche Anmeldung notwendig: an*******@*************en.de.\nDie Anmeldung gilt für alle sechs Termine.\nBitte gib bei der Anmeldung deine Pronomen an\, bei der Zusage zum Lesekreis wird dies berücksichtigt\, um ein möglichst diverses Geschlechterverhältnis zu ermöglichen.\n\n  \n\nDer genaue Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung bekanntgegeben. \n  \n\nDer Lesekreis wird von Steven Hummel (Politikwissenschaftler\, RLS Sachsen) angeleitet. \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Antifaschistische Wirtschaftspolitik?! Dreiteilige Onlinereihe (Teil 2)
DESCRIPTION:Eine Einführung in Isabella Webers Buch und die Debatte um den ökonomischen Kampf gegen rechts \nDie Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik ist in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich? Das dreiteilige Online-Seminar bietet Raum für eine intensive gemeinsame Auseinandersetzung mit der Frage\, ob und gegebenenfalls wie man den Rechtsruck ökonomisch bekämpfen kann. \nAusgangspunkt ist das von der Ökonomin Isabella Weber geprägte Konzept „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Dieses wird anhand ihres Mitte Oktober erscheinenden Buchs eingeführt: Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen schlägt Weber vor? Welche Deutung der Wirtschaftskrisen liegt diesen Maßnahmen zu Grunde? Wie argumentiert sie\, dass ihr wirtschaftspolitisches Programm antifaschistisch wirkt? \nIm Seminar wird die relative neue Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik in eine bereits länger bestehende Debatte eingeordnet. Sie wird als Neuauflage einer Position gedeutet\, die auf den Wahlerfolg extrem rechter Parteien mit der Forderung nach einer wirtschaftspolitisch erneuerten Linken reagiert. Dabei werden auch klassische Gegenpositionen vorgestellt: Ansätze\, die die Bedeutung extrem rechter Ideologien und Diskurse betonen\, sowie Positionen welche die Annahme hinterfragen\, dass die Dynamik der Faschisierung hauptsächlich „von unten“ kommt. \nDiese Auseinandersetzung bildet die Grundlage\, um die für das Seminar wesentliche Frage zu diskutieren: \n\nIst antifaschistische Wirtschaftspolitik\, was wir brauchen um den Faschismus zu besiegen?\nUnd falls ja: Was bedeutet das für die politischen Kontexte\, in denen wir aktiv sind?\n\n  \nDie Veranstaltung ist kein Leseseminar\, stattdessen arbeiten wir mit Inputs und Schaubildern\, und diskutieren gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen. Es ist kein Vorwissen zu den Theorien erforderlich! \n  \n\nSeminarzeiten \n\nDas Seminar findet immer montags am  02.11.\, 09.11. und 16.11. jeweils von 18–20:30 Uhr statt.\n\n  \n\nAnmeldung \n\nDie Anmeldung gilt für alle drei Termine.\nDie Termine gehören zusammen – eine Anmeldung ist nur bei der Teilnahme an allen Terminen möglich.\nAnmeldungen bitteüber dieses Formular\nbei Fragen und Anmerkungen gerne eine Mail an: an**********@*****ux.org\n\n  \n\nTeamer \n\nFred Heussner ist Politikwissenschaftler und freiberuflicher polit-ökonomischer Bildner. Der thematische Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin\, zu untersuchen wie Wirtschaft und Technologie mit der autoritären Formierung von Staat und Gesellschaft zusammenhängen. (mehr Infos: fred-heussner.de)\n\n  \n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.
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SUMMARY:Meine verletzte Generation. Wie der Staat uns alle verrät
DESCRIPTION:Carla Hinrichs schläft noch\, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung\, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen\, die sich dafür einsetzt\, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden\, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon\, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell\, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen – solange wir sie noch haben. \nHier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 StGB. Ein Gesetz\, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird\, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die Letzte Generation wird dadurch zu einem Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft. Denn ihr Protest war stets gewaltfrei\, doch nun droht ihnen Gefängnis. Spannend\, emotional und aufrüttelnd erzählt Carla Hinrichs hier die Geschichte einer politisch engagierten jungen Frau und einer der kontroversesten Bewegungen der letzten Dekade. \n  \nDie Veranstaltung ist eine Kombination aus Lesung und Diskussion. Vor Ort gibt es einen Büchertisch vom Bücherladen König Kurt\, wo ihr das Buch erwerben könnt. \n  \n\nMitwirkende \n\nCarla Hinrichs\, geboren 1997\, ist Klimaaktivistin und Autorin. Sie wuchs in Bremen auf\, während ihrer Schulzeit war sie politisch aktiv bei Amnesty International. 2015 begann sie ein Jurastudium\, das sie bis zum ersten Staatsexamen verfolgte. Aber die Klimakrise kam dazwischen. Ab 2022 engagierte sie sich bei der Letzten Generation\, war in Talkshows zu Gast\, sprach auf Podien oder kommentierte vor Ort die Proteste.\nModeration: Jan Theurich (RLS Sachsen)\n\n  \n\nVeranstalter*innen \nEin Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen in Kooperation mit dem Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Antifaschistische Wirtschaftspolitik?! Dreiteilige Onlinereihe (Teil 3)
DESCRIPTION:Eine Einführung in Isabella Webers Buch und die Debatte um den ökonomischen Kampf gegen rechts \nDie Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik ist in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich? Das dreiteilige Online-Seminar bietet Raum für eine intensive gemeinsame Auseinandersetzung mit der Frage\, ob und gegebenenfalls wie man den Rechtsruck ökonomisch bekämpfen kann. \nAusgangspunkt ist das von der Ökonomin Isabella Weber geprägte Konzept „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Dieses wird anhand ihres Mitte Oktober erscheinenden Buchs eingeführt: Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen schlägt Weber vor? Welche Deutung der Wirtschaftskrisen liegt diesen Maßnahmen zu Grunde? Wie argumentiert sie\, dass ihr wirtschaftspolitisches Programm antifaschistisch wirkt? \nIm Seminar wird die relative neue Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik in eine bereits länger bestehende Debatte eingeordnet. Sie wird als Neuauflage einer Position gedeutet\, die auf den Wahlerfolg extrem rechter Parteien mit der Forderung nach einer wirtschaftspolitisch erneuerten Linken reagiert. Dabei werden auch klassische Gegenpositionen vorgestellt: Ansätze\, die die Bedeutung extrem rechter Ideologien und Diskurse betonen\, sowie Positionen welche die Annahme hinterfragen\, dass die Dynamik der Faschisierung hauptsächlich „von unten“ kommt. \nDiese Auseinandersetzung bildet die Grundlage\, um die für das Seminar wesentliche Frage zu diskutieren: \n\nIst antifaschistische Wirtschaftspolitik\, was wir brauchen um den Faschismus zu besiegen?\nUnd falls ja: Was bedeutet das für die politischen Kontexte\, in denen wir aktiv sind?\n\n  \nDie Veranstaltung ist kein Leseseminar\, stattdessen arbeiten wir mit Inputs und Schaubildern\, und diskutieren gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen. Es ist kein Vorwissen zu den Theorien erforderlich! \n  \n\nSeminarzeiten \n\nDas Seminar findet immer montags am  02.11.\, 09.11. und 16.11. jeweils von 18–20:30 Uhr statt.\n\n  \n\nAnmeldung \n\nDie Anmeldung gilt für alle drei Termine.\nDie Termine gehören zusammen – eine Anmeldung ist nur bei der Teilnahme an allen Terminen möglich.\nAnmeldungen bitteüber dieses Formular\nbei Fragen und Anmerkungen gerne eine Mail an: an**********@*****ux.org\n\n  \n\nTeamer \n\nFred Heussner ist Politikwissenschaftler und freiberuflicher polit-ökonomischer Bildner. Der thematische Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin\, zu untersuchen wie Wirtschaft und Technologie mit der autoritären Formierung von Staat und Gesellschaft zusammenhängen. (mehr Infos: fred-heussner.de)\n\n  \n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.
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SUMMARY:Feminismus von F bis S
DESCRIPTION:Reihe: Junge Rosa für Jugendliche und junge Erwachsene \nFür diesen Workshop brauchst du keine Vorkenntnisse oder Vorbereitung zum Thema Feminismus. \nWir steigen gemeinsam in Grundlagen ein\, streifen ein paar Begriffe und lernen Formen des Feminismus kennen. Miteinander finden wir heraus\, was uns in Bezug auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt persönlich und in der politischen Arbeit wichtig ist. Außerdem sammeln wir Möglichkeiten\, uns feministisch zu verhalten oder sichtbar zu machen. \nDie Referentin ist freie politische Bildnerin mit Schwerpunkten auf Geschlechterreflexion\, Demokratiearbeit und Gewerkschaft. \n  \n\nReferentin \n\nAlmuth Heinrich (Politische Bildnerin)\n\n  \n\nTeilnahme und Anmeldung \n\nEine Anmeldung ist wegen begrenzter Anzahl an Teilnehmer*innen notwendig unter: an*******@*************en.de\n\n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Mujeres libres. Freie Frauen im Spanischen Bürgerkrieg.
DESCRIPTION:Die Mujeres Libres („Freie Frauen“) waren eine anarchistische Frauenorganisation\, die vor allem während des Spanischen Bürgerkriegs für die soziale Revolution und feministische Emanzipation kämpfte. Im April 1936 gegründet\, wollten die Mujeres Libres Frauen für die anarchistische Bewegung gewinnen und ihnen durch Bildung\, Ausbildung und gemeinschaftliche Selbstorganisation ein selbstbestimmtes und wirtschaftlich unabhängiges Leben ermöglichen. Sie reagierten damit auch auf den Sexismus innerhalb der anarchosyndikalistischen Bewegung\, vor allem der CNT\, und bildeten eigenständige Strukturen. \nWährend des Bürgerkriegs ab Juli 1936 wuchs die Organisation auf rund 20.000 Mitglieder in mehr als 170 Ortsgruppen an. Die Mujeres Libres kämpften aktiv an der Front und engagierten sich ebenso im Hinterland: sie organisierten Bildungs- und Ausbildungskurse für Frauen\, Kindergärten\, Volksspeisungen und andere soziale Einrichtungen zur Unterstützung der republikanischen Bevölkerung. \nDer Widerstand der Mujeres Libres richtete sich dabei nicht nur gegen den Faschismus als politische Bewegung\, sondern auch gegen patriarchale Herrschaft und die Unterordnung der Frauen. Durch ihre Zeitschrift Mujeres Libres informierten sie sich gegenseitig über die Aktionen in ihren Ortsgruppen und diskutierten aktuelle Themen aus Theorie und Praxis. \nVera Bianchi stellt die Geschichte\, politischen Ziele und praktischen Aktivitäten der Mujeres Libres vor und spricht auch über das Leben einiger Frauen unter der Francodiktatur (1939-1975). \n  \n\nReferent*innen \n\nVera Bianchi\, Historikerin mit den Schwerpunkten Anarchismus\, Feminismus\, Intersektionalität\, Arbeiterinnenbewegung\, Spanischer Bürgerkrieg. Sie forscht und veröffentlicht zu den Mujeres Libres (Freie Frauen) im Spanischen Bürgerkrieg und dem Syndikalistischen Frauenbund in der Weimarer Republik. Sie ist außerdem Redaktionsmitglied bei Arbeit – Bewegung – Geschichte und im Gesprächskreis Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung aktiv. Von ihr erschienen bisher zwei Bücher zum Thema:\nFeministinnen in der Revolution – die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg\, Unrast Verlag\, 2. Auflage Münster 2020\nModeration: Daniela Schmohl (Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen)\n\n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung der VVN-BdA Leipzig e.V. in Kooperation mit der RLS Sachsen \n  \n\n*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt. \n 
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LOCATION:Capa-Haus\, Jahnallee 61\, Leipzig\, 04177
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SUMMARY:Aller Aufstieg ist schwer. Arm\, ostdeutsch\, Arbeiterkind – die Lüge von der Chancengleichheit
DESCRIPTION:Ramona Wuttig zeigt in diesem Debattenbuch eindrücklich: Sozialer Aufstieg gelingt in Deutschland oft trotz – und nicht wegen – der bestehenden Strukturen. Ihre eigene Geschichte beginnt im ländlichen Thüringen in extremer Armut: ohne fließendes Warmwasser\, geprägt von Arbeitslosigkeit der Nachwendezeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung\,  Offen erzählt sie von der Scham\, die das Aufwachsen in prekären Verhältnissen begleitet\, und entlarvt das Versprechen der Chancengleichheit als Illusion. Die enge Verknüpfung ihrer bewegenden Biografie mit soziologischer Analyse macht dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre. \n  \n\nReferentin \nRamona Wuttig ist Soziologin\, Autorin und Speakerin. Sie besitzt einen Master in Soziologie sowie einen Bachelor in Psychologie. Zu ihren Kernthemen zählen soziale Ungleichheit\, Klassismus und klassismussensible Finanzbildung. Aus ihrer Erfahrung des sozialen Aufstiegs heraus verbindet sie in ihren Publikationen\, Vorträgen und digitalen Formaten wissenschaftliche Fachexpertise nahbar mit gelebter Praxis.Ihr erstes Buch „Aller Aufstieg ist schwer. Arm\, Ostdeutsch\, Arbeiterkind – die Lüge von der Chancengleichheit“ erschien am 18. September beim Rowohlt-Verlag. Ergänzend dazu betreibt und moderiert sie den Podcast „Klasse trifft Gesellschaft“\, in dem sie alle zwei Wochen mit wechselnden Gästen aus der Praxis sowie Betroffenen sozialer Ungleichheit über Fragen der Gerechtigkeit und gesellschaftliche Hürden spricht. Derzeit erweitert sie ihr Profil durch ein Studium der Rechtswissenschaften. Ramona Wuttig lebt in Erfurt. \n  \n\nEintritt \nDer Eintritt ist kostenfrei auf Spendenbasis. \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Gemeinschaft in der Krise?
DESCRIPTION:„Wer sich nicht an einer Gemeinschaft zu beteiligen vermag oder ihrer wegen seiner Selbstgenügsamkeit überhaupt nicht bedarf\, ist kein Teil des Staates\, sondern entweder ein Tier oder ein Gott.“  \nSo formulierte es Aristoteles bereits vor knapp 2400 Jahren in seiner Schrift Politik. Seitdem ist das Thema Gemeinschaft hochaktuell geblieben – insbesondere in Zeiten\, in denen Gemeinschaft bedroht ist: durch politische Spaltungen\, den Digital Turn und die voranschreitende Zerstörung zahlreicher (auch ökologischer) Gemeinschaftsformen. \nNach einem philosophischen\, aber an Laien gerichteten Input von Giovanni Tidona soll zur philosophischen Reflexion und gemeinsamer Diskussion über Gemeinschaft\, ihre Feinde und mögliche gemeinschaftliche Lösungen diskutiert werden. Vorkenntnisse sind nicht nötig. \n  \n\nReferent \nGiovanni Tidona ist Philosoph und war Vertretungsprofessor für Philosophie und Interkulturelle Kommunikation an unterschiedlichen Hochschulen. Er ist Autor zahlreicher Publikation zu den Themen der Sozialphilosophie\, Naturphilosophie und Fremdheitsforschung. \n  \n\n*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Return of the K-Gruppen
DESCRIPTION:Die “K‑Gruppen”: Niemand kennt die genaue Zahl. Aber rund 100.000 Menschen dürften es gewesen sein\, die im “roten Jahrzehnt”\, den 1970er-Jahren\, in der BRD die diversen Gruppen der “ML-Bewegung in Westdeutschland” durchlaufen haben. Eine Masse\, die nie relevante politischen Kraft wurde. Vor dem Aufstieg dieser “K‑Gruppen” lag das Scheitern der antiautoritären Bewegung\, das Verblassen der Hoffnungen\, die in die 68er-Revolte gesetzt worden waren. Das neuerliche Auftreten ähnlicher Gruppen zeugt von Fantasielosigkeit und Lernunfähigkeit. \nVolkmar Wölk und Daniela Schmohl werfen einen Blick zurück in die Geschichte eines Teils der außerparlamentarischen Opposition\, der Entstehung\, deren Ursachen\, der kurzen Blüte und Zerfall. Außerdem soll es um die heutigen Wiedergänger gehen und gemeinsam diskutiert werden\, welche Relevanz ihnen heute zusteht – oder welche sie sich selbst geben. \n  \n\nReferent*innen \n\nVolkmar Wölk (Autor\, Aktivist)\nDaniela Schmohl (Historikerin\, RLS Sachsen)\n\n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt
URL:https://politische-bildung-sachsen.de/veranstaltung/return-of-the-k-gruppen/
LOCATION:Kollektiv Schulstraße\, Schulstraße 8\, Görlitz\, Sachsen\, 02826
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SUMMARY:Gegenargument. Ein Argumentations- und Haltungstraining gegen rechte und diskriminierende Aussagen
DESCRIPTION:„Habe ich das grade richtig verstanden?“ Rechte und diskriminierende Äußerungen begegnen uns in alltäglichen Situationen – sei es durch Bekannte\, Familie\, Kolleg*innen\, im öffentlichen\, privaten oder digitalen Raum. Wir alle kennen diese Situationen in denen uns unklar ist\, wie wir uns am besten verhalten sollen: „Macht es Sinn\, jetzt zu diskutieren – oder habe ich noch andere Handlungsoptionen?“. „War das gerade diskriminierend?“ und „Soll ich etwas sagen?“. Überall in der Gesellschaft sind wir mit Herausforderungen im Umgang mit rechten und diskriminierenden Positionen konfrontiert – und manchmal verunsichert oder überfordert. \nDas Argumentations- und Haltungstraining unterstützt dabei\, klare Haltung zu beziehen. Wir reflektieren bisherige Handlungsstrategien und erweitern den Werkzeugkasten um neue Handlungsmöglichkeiten\, um in Zukunft immer souveräner in solchen Situationen agierten können. Ob in der Bahn\, bei der Arbeit\, der Familienfeier\, im Chat\, mit Freund*innen\, beim Elternabend\, im Gym oder am Wahlkampfstand.\nDas Angebot richtet sich an jene\, die sich gegen rechte und diskriminierende Aussagen und Handlungen wenden wollen und darin Unterstützung suchen. \n\nSeminarzeiten \n\nFreitag\, 04.12.\, 16:00-20:00 Uhr\nSamstag\, 05.12.\, 09:00-15:00 Uhr\n\n\nFür die Verpflegung wird um eine Spende zwischen 5 und 15 Euro gebeten. \n\nAnmeldung erforderlich: an*******@*************en.de\nBitte gib bei der Anmeldung an: Name\, warum Interesse an der Veranstaltung\, Ernährung (fleisch/vegan/vegetarisch\, Allergien/Unverträglichkeiten)\nWenn gewünscht kann eine Übernachtung dazu gebucht werden. Bitte meldet euch für individuelle Absprachen dazu zeitig genug an. \n\nReferent*innen:\nBienz Hammer ist in der Bildungsarbeit und systemischen Beratung tätig\, unter anderem zu Antidiskriminierung und Rechtsextremismusprävention. Zudem bietet Bienz Argumentations- und Haltungstrainings gegen (extrem) rechte und diskriminierende Positionen\, Verschwörungserzählungen und Antifeminismus für das Bildungskollektiv Gegenargument an.\nMelani Klarić ist Sozialwissenschaftlerin. Nach Jahren an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme arbeitet sie derzeit zu diskriminierungssensibler Bildungsarbeit in Gedenkstätten und ideologischen Kontinuitäten in postnazistischer und postkolonialer Gegenwart. Beim Kollektiv Gegenargument führt sie Argumentations- und Haltungstrainings durch\, berät und entwickelt Konzepte für die Bildungsarbeit. \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung der Fraktion Die Linke/Grüne im Kreistag Vogtland und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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LOCATION:Plauen\, Sachsen\, Deutschland
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SUMMARY:Mit Vergesellschaftung raus aus der Vielfachkrise?
DESCRIPTION:Ökonimische Krisen und der Abbau öffentlicher Leistungen führen zu sozialer Unsicherheit. Das prägt den Alltag vieler Menschen. Zugleich erstarkt die politische Rechte. Doch wie hängt beides zusammen? Welche Möglichkeiten und Grenzen hat staatliche Sozialpolitik angesichts verschärfter Standortkonkurrenz im globalen Kapitalismus? Und inwiefern ist der Kampf für die Vergesellschaftung von Produktionsmitteln\, Grund und Boden sowie Naturschätzen eine notwendige Ergänzung sozialpolitischer Kämpfe und zugleich ein möglicher Einstieg in einen grundlegenden Wandel hin zu einer sozialökologischen Gesellschaftsform? \n  \n\nReferent*innen \n\nSabine Nuss (Politikwissenschaftlerin)\nModeration: André Dobrig (Diplom-Sozialpädagoge\, Stadtrat Die Linke Chemnitz)\n\n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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LOCATION:Subbotnik\, Vettersstraße 34a\, Chemnitz\, 09126
CATEGORIES:Diskussion,Vortrag/Infoveranstaltung
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