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SUMMARY:Ausstellung „Die Frauen von Hoheneck“
DESCRIPTION:Die Foto- und Dokumentationsausstellung „Die Frauen von Hoheneck“ widmet sich den Schicksalen politischer Gefangener des berüchtigten DDR-Frauengefängnisses Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge. Sie porträtiert Frauen\, die inhaftiert wurden\, weil sie sich dem SED-Regime widersetzten oder das Land verlassen wollten. \nZu sehen sind ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Dirk Vogel sowie begleitende Texte von Cathia Hecker\, die die Lebensgeschichten der Betroffenen erzählen: Geschichten von 19 Frauen und einem Mann\, der als Kind mit seiner inhaftierten Mutter vor Ort war. \nEs sind Gesichter\, die uns in dieser Ausstellung begegnen. Gesichter von Frauen\, die Unrecht erfahren haben – und die sich dennoch nicht darauf reduzieren lassen. „Die Frauen von Hoheneck“ ist keine Ausstellung über die Vergangenheit allein\, sondern auch über die Gegenwart. Über Menschen\, die heute auf uns blicken – selbstbewusst\, verletzlich\, geprägt von dem\, was war\, aber nicht allein darauf festgelegt. \nDie Ausstellung wurde initiiert vom „Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/DDR-Diktatur e.V.“ \n\nAusstellungzeitraum: 24. Juni bis 5. Oktober 2026\nEin Besuch der Ausstellung ist in dieser Zeit auf Anfrage zu den Geschäftszeiten des Herbert-Wehner-Bildungswerks möglich per E-Mail an: in**@********rk.de \n\nDie Ausstellungsmacher:innen\nCathia Hecker ist Kommunikations- und Fotodesignerin. In ihrer Arbeit verbindet sie Fotografie\, Gestaltung und Text zu Projekten mit einem gesellschaftlichen und sozialen Schwerpunkt. Ihre Bildbände „Hanna\, Lebensbilder eines Kindes“ und „Haus Iris – Porträts“\, beschäftigen sich mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Mit Dirk Vogel arbeitete sie bereits für den Bildband „Zeugen der Zeit“ zusammen. Für die Interviews beschäftigte sie sich intensiv mit der Geschichte der Strafgefangenen in Hoheneck. \nDirk Vogel beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Thematik der DDR-Diktatur. 2011 publizierte er den Bildband „Gesichter der Friedlichen Revolution“\, der Schwarzweißporträts von Männern und Frauen der DDR-Bürgerrechtsbewegung zeigt. 2022 fotografierte er den Bildband „Zeugen der Zeit“ mit Porträts von Zeitzeugen\, die im Gefängnis Hohenschönhausen inhaftiert waren. \nDas Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/DDR-Diktatur e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauen\, die aus politischen Gründen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR verfolgt und inhaftiert wurden. Der Verein setzt sich für die Aufarbeitung von Unrecht\, die Erinnerung an die Opfer sowie für Anerkennung und Unterstützung der Betroffenen ein. Zudem engagiert er sich in der Bildungsarbeit\, um die Geschichte politischer Repression in der DDR öffentlich sichtbar zu machen.
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SUMMARY:Sächsische Separatisten als Beispiel für Rechtsterrorismus
DESCRIPTION:Seit Januar 2026 stehen acht mutmaßliche Mitglieder der Sächsischen Separatisten vor Gericht. Die Gruppe soll insgesamt bis zu 20 Personen umfassen. Ihnen wird laut Anklage vorgeworfen\, „ein am Nationalsozialismus ausgerichtetes Staats- und Gesellschaftswesen“ (Bundesanwaltschaft) errichten zu wollen. Vertreten werden die Angeklagten durch eine Riege von Szeneanwält*innen. Mehrere der Beschuldigten weisen deutliche Verbindungen zur AfD und deren mittlerweile offiziell aufgelösten ehemaligen Jugendorganisation Junge Alternative auf. Dies trifft auch auf andere rechtsterroristische Zusammenhänge der jüngeren Vergangenheit zu. Diese politischen Zusammenhänge sollen genauer beleuchtet und eingeordnet werden. Denn die Enttarnung der Sächsischen Separatisten sollte kein Grund zur Entwarnung sein: es ist davon auszugehen\, dass es auch andere Gruppen gibt\, deren Existenz nur noch nicht bekannt ist. \n  \n\nReferent*innen \nSteven Hummel ist Politikwissenschaftler. Er  arbeitet als Bildungsreferent bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Sein Schwerpunktthema ist die extreme Rechte.\nKerstin Köditz war von 2001 bis 2024 für Die Linke Mitglied des sächsischen Landtags und dort für ihre Fraktion Sprecherin für antifaschistische Politik. Aktuell ist sie unter anderem Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Sachsen e.V. \n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig und der RLS Sachsen \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:„Wege in die Freiheit“ – Die Frauen von Hoheneck erzählen
DESCRIPTION:Das Herbert-Wehner-Bildungswerk nimmt den 120. Geburtstag von Herbert Wehner zum Anlass\, um ein besonderes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte zu beleuchten. \nHerbert Wehner zählte zu den prägenden Persönlichkeiten der Bonner Politik im Zusammenhang mit dem Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR. Die Abwicklung der Freikäufe erfolgte über das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz\, das so zum Tor in die Freiheit wurde. Als Vorsitzender des Bundestagsausschusses und später als Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen trieb Wehner das System der Freikäufe entscheidend voran und sicherte ihm politische Rückendeckung. Über vertrauliche Kanäle zu DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel und dem Staatsratsvorsitzenden der DDR\, Erich Honecker\, wirkte Wehner im Hintergrund. Er hielt den Austausch auch in Krisenzeiten aufrecht und prägte so die Freikaufpraxis nachhaltig. \nZu den Freigekauften gehörten auch Frauen\, die aus politischen Gründen im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. Ihre persönlichen Geschichten sind tief bewegend – doch nach der Wende fanden sie oft nur wenig Gehör. Genau diese Stimmen möchten wir im Rahmen unserer Veranstaltung in den Mittelpunkt rücken. \nWir laden euch ein\, mit Zeitzeuginnen über das DDR-Unrecht\, den Weg in die Freiheit und ihr heutiges Engagement ins Gespräch zu kommen sowie mehr über Herbert Wehners Rolle bei den Freikäufen zu erfahren. \n\nVeranstaltungsprogramm: \n15:00 Uhr\nBegrüßung\nInput-Vortrag von Prof. Dr. Christoph Meyer zu Herbert Wehners Rolle bei den Häftlingsfreikäufen aus der DDR \n15:30 Uhr\nVorstellung des Ausstellungs- und Buchprojekts „Die Frauen von Hoheneck“\ndurch Cathia Hecker\, Autorin & Zeitzeugeninterviews und Dirk Vogel\, Fotograf \n16:00 Uhr\nPodiumsgespräch mit folgenden Gästen: \n\nProf. Dr. Christoph Meyer\, Herbert-Wehner-Biograf & Vorsitzender der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung\nPeter Wellach kuratorischer Leiter der Dauerausstellung im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis\nKonstanze Helber\, Vorsitzende des „Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e.V.“\nMargitta Becke\, Zeitzeugin aus Dresden\nModeration: Pia Heine\, Historikerin & pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg\n\n\nVom 24. Juni bis 5. Oktober 2026 zeigen wir im FORUM des Herbert-Wehner-Hauses in Dresden die Ausstellung „Die Frauen von Hoheneck“. Mehr Information dazu finden Sie hier.
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