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SUMMARY:Der verdrängte Kapitalismus
DESCRIPTION:Sabine Nuss: Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik \nAuf die zunehmende Bedrohung von rechts werden immer drängender Antworten gesucht. Eine davon lautet in jüngster Zeit: »Antifaschistische Wirtschaftspolitik«. Gezielte Umverteilung von oben nach unten und eine planvolle Investitionspolitik seitens des Staates sollen die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte endlich ablösen. Vorrangiges Ziel: die Stärkung sozialer Sicherheit. Auslöser dieser Forderung ist die Beobachtung\, dass Menschen tendenziell eher rechts wählen\, wenn aufgrund von wirtschaftlichen Krisen\, Inflation und der Kürzung von Sozialausgaben Abstiegsängste und Unsicherheit zunehmen. \nIn diesem Kontext stellen sich einige Fragen: Warum wählen die Menschen dann rechts und nicht links? Welche grundlegenden Fragen werden dabei gar nicht erst angesprochen? Welche Strukturen des Kapitalismus können Aufschluss darüber geben\, welche Weltanschauungen im Alltagsbewusstsein anschlussfähiger sind? \nVor diesem Hintergrund diskutiert Sabine Nuss die Möglichkeiten\, aber auch die Grenzen einer »antifaschistischen Wirtschaftspolitik« exemplarisch anhand von vier Maßnahmen: Mietendeckel\, Inflation\, Investition und Vermögenssteuer. \n  \n\nReferentin \nSabine Nuss ist freie Autorin und Publizistin. Sie war bis 2010 Referentin für Kritik der Politischen Ökonomie bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, dann Leiterin der Politischen Kommunikation\, ab 2017 bis 2023 Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. \n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung des Projekt- und Abgeordnetenbüro Interim und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:Leipzig als Beute
DESCRIPTION:Mit dem Mauerfall kommt die Ostzone schlagartig in den Verfügungsbereich des Kapitals. Wo vorher Volkseigentum mehr schlecht als recht anonym herumdümpelt\, wird nun „[a]lles Ständische und Stehende verdampft\, alles Heilige entweiht\, und die Menschen sind endlich gezwungen\, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen“ (Marx). \nDer ruinöse Schrotthaufen\, der Leipzig 1989 ist\, erscheint als Traum anlagesuchenden Kapitals: Die Stadt wird als zweites Frankfurt am Main beschworen\, als Banken- und Messemetropole mit der gewissen Weltoffenheit. Am Ende kommt alles ein bisschen anders\, aber das Kapital jubiliert trotzdem. \nKommt mit auf eine Reise durch die Träume\, Hoffnungen und Krisen verschiedener Kapitalfraktionen in Leipzig seit 1989. \n  \n\nReferent \nDominik Intelmann (Humangeograf) \n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung des Projekt- und Abgeordnetenbüro Interim und der RLS Sachsen
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