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SUMMARY:Irena Valls: Was einmal wichtiger war als wir
DESCRIPTION:Reihe: Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach \nMit ihrem 2026 veröffentlichten Roman Was einmal wichtiger war als wir erzählt Irena Valls eine mitreißende Familiengeschichte vor dem Panorama des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen Pablo und Milena – zwei Menschen\, deren Lebenswege von politischen Überzeugungen\, Hoffnung und Enttäuschung gezeichnet sind. \nPablo wird 1917 in einer armen Familie in Spanien geboren\, sein Vater ist Sozialdemokrat und Tagelöhner\, seine Mutter gläubig. Früh schließt er sich der kommunistischen Bewegung an\, kämpft im \nSpanischen Bürgerkrieg\, flieht vor Franco\, wird in der Sowjetunion zum Agenten ausgebildet\, zurück ins faschistische Spanien geschickt. Er überlebt Gefängnis\, Folter und Verrat. Sein Leben ist geprägt von Loyalität – und von der ständigen Konfrontation seiner Ideale mit der Realität. \nMilena ist das letzte\, ungewollte Kind einer armen Prager Familie. Als Zwangsarbeiterin im Deutschen Reich erlebt sie unmenschliche Härte\, aber auch Liebe und Verlust. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges folgt sie ihrer großen Liebe nach Frankreich\, kehrt wenige Jahre später in ein misstrauisches\, von stalinistischer Enge geprägtes Prag zurück. Als sie dort Pablo begegnet\, verbindet sie mehr als nur Zuneigung – es ist der Glaube an eine gemeinsame Idee: den Kommunismus. \nIhr gemeinsames Leben führt sie nach Ost-Berlin. Das Familienleben wird stark von den jeweiligen politischen Ereignissen bestimmt. Schon vor der Zerschlagung des Prager Frühlings 1968 rückt Pablo von den Sowjets ab und wird Eurokommunist. \nAls Ende der 1990er Jahre die eurokommunistische Bewegung zunehmend an Einfluss verliert\, flieht Pablo in die Demenz\, während Milena in Depression versinkt. \n  \n\nReferentin \nIrena Valls\, 1957 in der damaligen Hauptstadt der DDR geboren\, kennt die Brüche und Umwege eines bewegten Jahrhunderts aus eigener Erfahrung. Nach einem Slawistik Studium in Berlin und Prag und ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin mit dem Schwerpunkt tschechische Poesie\, führte sie ihr Weg als alleinerziehende Mutter in den 1980er Jahren nach Schweden\, wo sie Sozialarbeit studierte. Der Zusammenbruch der DDR ermöglichte ihr die Rückkehr nach Berlin. In der Folge ließ sie sich zur Paar- und Familientherapeutin ausbilden und arbeitete bis 2020 in einer kommunalen Erziehungs- und Familienberatung in Berlin. \n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung der Professur Kultureller und Sozialer Wandel der Technischen Universität Chemnitz in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland\, dem Institut Ramon Llull und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. \n  \n\nDie Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe »Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach«. Weitere geplante Veranstaltungen: \n\n01. November bis 07. Dezember 2026\, je 08.00 bis 22.00 Uhr: Ausstellung Frauen in Ravensbrück\n04. November 2026\, 18.00 Uhr: feierliche Eröffnung der Ausstellung mit Grußworten und Umtrunk\n02. Dezember 2026\, 18.00 Uhr: Film und Gespräch In Erinnerung an Núria Quevedo\n03. Dezember 2026\, 09.00−17.00 Uhr: Tagung Exil\, Verfolgung und transnationale Erinnerung: Spanien und Deutschland\n03. Dezember 2026\, 17.00 Uhr: Gespräch mit Aroa Moreno Durán\n\n  \n\n*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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SUMMARY:In Erinnerung an Núria Quevedo
DESCRIPTION:Reihe: Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach \nNúria Quevedo (1938–2025) wurde in Barcelona geboren und kam 1952 mit ihrer Familien nach Ost-Berlin ins Exil. Sie studierte Graphik an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin- Weißensee und avancierte zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen der DDR. \nDie Erfahrung des Exils prägte ihre Kunst. In ihren Werken setzte sie sich mit Entwurzelung\, Identität und Fremdheit auseinander. Dieser Thematik besonderen Ausdruck verleiht das Gemälde 30 Jahre Exil (1971)\, das im Besitz der Kunstsammlungen Chemnitz ist. \n2023 wurde Núria Quevedo mit dem Kunstpreis zu Ehren von Karl Schmidt-Rottluff in Chemnitz ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung zeigten die Kunstsammlungen eine Studioausstellung mit Werken der Künstlerin. \nIm Jahre 2003 entstand der Dokumentarfilm Núria Quevedo – eine Berlinerin aus Barcelona. In diesem filmischen Essay zeichnen Karlheinz Mund (Regisseur und Ehemann von Núria Quevedo) und Christian Lehmann (Kamera) ein einfühlsames Porträt der Künstlerin. Im Film reist sie in das Barcelona ihrer Kindheit\, zeigt ihr Atelier in San Feliu de Guixols und spricht über ihr Werk. \nIm Anschluss an der Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt. \n  \n\nReferent \nKarlheinz Mund ist ein deutscher Dokumentarfilmregisseur und Drehbuchautor. Er studierte von 1959 bis 1963 Regie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. Ab 1964 arbeitete er als Regisseur beim DEFA-Studio für Dokumentarfilm in der DDR. In seinen Filmen beschäftigte er sich vor allem mit Kunst\, Kultur\, gesellschaftlichen Themen und den Lebensgeschichten außergewöhnlicher Menschen\, wie Núria Quevedo. Für seine filmische Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen\, darunter 1988 den Nationalpreis der DDR. \n  \n\nVeranstalter*innen \nEine Veranstaltung der Professur Kultureller und Sozialer Wandel der Technischen Universität Chemnitz n Zusammenarbeit mit der Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland\, dem Institut Ramon Llull und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. \n  \n\nDie Veranstaltun ist Teil der Veranstaltungsreihe »Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach«. Weitere geplante Veranstaltungen: \n\n01. November bis 07. Dezember 2026\, je 08.00 bis 22.00 Uhr: Ausstellung Frauen in Ravensbrück\n04. November 2026\, 18.00 Uhr: feierliche Eröffnung der Ausstellung mit Grußworten und Umtrunk\n02. Dezember 2026\, 16.00 Uhr: Lesung und Gespräch Irena Valls: Was einmal wichtiger war als wir\n03. Dezember 2026\, 09.00−17.00 Uhr: Tagung Exil\, Verfolgung und transnationale Erinnerung: Spanien und Deutschland\n03. Dezember 2026\, 17.00 Uhr: Gespräch mit Aroa Moreno Durán\n\n  \n\n*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
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