Solidarität und Gewalt - Migration, Rassismus und Engagement in der ostdeutschen Umbruchgesellschaft 1970-2000
26. August / 18:00 - 20:00

Seit der staatlichen Vereinigung und den pogromartigen Überfällen auf Migrant*innen in den 1990er Jahren ist der „braune Osten“ in aller Munde. Kontinuierlich wird seither nach den Ursachen des Rassismus und der rechten Gewalt in Ostdeutschland gefragt.
Die Historikerin Carsta Langner zeichnet die Geschichte der Migration in Ostdeutschland von den 1970er bis zum Ende der 1990er Jahre nach. An diesem Abend wird sie anhand zeitgenössischer Quellen über Erfahrungen von Migrant*innen sprechen. Rassismus war ein wesentlicher Teil davon. Aber: Der Staatssozialismus und die Parolen von „Völkerfreundschaft“ und „Internationale Solidarität“ hatten nicht wenige Ostdeutsche motiviert, sich auch für die Interessen von Migrant*innen und gegen Rassismus zu engagieren.
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde statt.
Referentin
Mit Dr. Carsta Langner (Historikerin)
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.
