26H1412 - Mahngang Täter*innenspuren – Spuren suchen statt Opfermythen pflegen (Vortrag und Diskussion)
16. November / 18:00 - 19:30
Kostenlos
Mit dem Mahngang "Täter*innenspuren" wird seit 2011 rund um den 13. Februar an die Geschichte der Stadt Dresden als Täter*innenstadt im Nationalsozialismus erinnert. Dresden war nicht nur die „unschuldige Kunst- und Kulturstadt“, sondern auch Zentrum der Rüstungsindustrie, nationalsozialistische Hochburg und letzter intakter Knotenpunkt für Kriegstransporte an die Front. Bei den Mahngängen werden Tatorte der NS-Diktatur in der Stadt aufgesucht sowie die Täter*innen und ihr Wirken in den Mittelpunkt gestellt. An ausgewählten Beispielen (Alter Leipziger Bahnhof, Goehle-Werke, Judenlager Hellerberg) wird die Herangehensweise der Vorbereitungsgruppe des Mahngang "Täter*innenspuren" erläutert.
Im Anschluss können die Teilnehmenden ins Gespräch kommen, welche Bedeutung das Erinnern an die Zeit des Faschismus für unsere Gegenwart hat.
In Zusammenarbeit mit der Vorbereitungsgruppe Mahngang "Täter*innenspuren"
