Ausstellung: Frauen in Ravensbrück

Reihe: Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach
Ravensbrück war das größte Frauenkonzentrationslager im nationalsozialistischen Lagersystem. Zwischen 1939 und 1945 wurden mehr als 120.000 Frauen und Kinder dorthin deportiert, rund 92.000 Menschen verloren dort ihr Leben.
Unter den Opfern waren mehr als hundert katalanische und spanische Frauen, viele von ihnen Republikanerinnen, die nach dem Spanischen Bürgerkrieg ins Exil gegangen waren. Sie wurden aufgrund ihres politischen Engagements und ihrer Beteiligung am Widerstand gegen den Faschismus verfolgt.
Die von Amical de Ravensbrück konzipierte Ausstellung wird als Leihgabe durch die Regierung von Katalonien – Memorial Democràtic und die Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland ermöglicht. Sie zeichnet die Geschichte Ravensbrücks nach und vermittelt Einblicke in die Besonderheiten der Deportation von Frauen in die nationalsozialistischen Konzentrationslager.
Veranstalter*innen
Eine Veranstaltung der Professur Kultureller und Sozialer Wandel der Technischen Universität Chemnitz in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland, dem Institut Ramon Llull und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann montags bis samstags zwischen 8.00 und 22.00 Uhr während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besichtig werden.
Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe »Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach«. Weitere geplante Veranstaltungen:
- 04. November 2026, 18.00 Uhr: feierliche Eröffnung der Ausstellung mit Grußworten und Umtrunk
- 02. Dezember 2026, 16.00 Uhr: Lesung und Gespräch Irena Valls: Was einmal wichtiger war als wir
- 02. Dezember 2026, 18.00 Uhr: Film und Gespräch In Erinnerung an Núria Quevedo
- 03. Dezember 2026, 09.00−17.00 Uhr: Tagung Exil, Verfolgung und transnationale Erinnerung: Spanien und Deutschland
- 03. Dezember 2026, 17.00 Uhr: Gespräch mit Aroa Moreno Durán
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.

