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Kupferberg. Der verschwundene Ort
21. November / 18:00 - 20:00

"Wie kann ein Dorf einfach verschwinden?" - mit archäologischer Präzision ergründet Filip Springer die Geheimnisse der ehemaligen Bergbau-Stadt Kupferberg in Niederschlesien.
1311 wird der Ort in Polen erstmals erwähnt. Heute existiert Kupferberg nicht mehr. Nur eine Flasche Bier und ein Porzellanverschluss sind übrig, als sich Filip Springer mit archäologischer Präzision daranmacht, die Geheimnisse der verschwundenen Stadt zu ergründen. Der Bergbau lässt das Dorf in idyllischer Lage wachsen. Keiner der vielen Kriege bis zum Zweiten Weltkrieg kann ihm etwas anhaben. Danach wird aus Kupferberg Miedzianka, eine Stadt, die wiederaufgebaut und zu einem Zentrum des Abbaus von Uran wird. Bis der Untergrund durchlöchert ist und man dort nicht mehr leben kann … Filip Springer zeichnet die Geschichte eines langsamen Untergangs nach. Eine Chronik spannend wie ein Roman.
Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn 18.00 Uhr
Simultanübersetzung Deutsch-Polnisch, Polnisch-Deutsch
Autor
Filip Springer (*1982) arbeitet als Journalist und Fotograph. In seinen Repotagen beschäftigt er sich vorwiegend mit polnischer Architektur. Er publiziert unter anderem in den Zeitschriften Polityka, Rzeczpospolita, Przekrój und Tygodnik Powszechny. Das Buch „Miedzianka. Historia znikania“ erschien 2011, 2019 dann die deutsche Übersetzung „Kupferberg. Der verschwundene Ort“.
Veranstalter*innen
Eine Veranstaltung des MusKnica e.V., der Stiftung Fürst Pückler Park Bad Muskau und der RLS Sachsen
Anmeldung
Anmeldung unter mu******@***il.com oder +49 151 10 777 671
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
