Migration und globale Gerechtigkeit
24. März / 17:00 - 19:00

Es gibt kaum ein politisches Stichwort, das die deutsche Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren so emotionalisiert hat, wie das Thema „Migration“. Nicht nur rechte und rechtsextreme Kräfte fordern immer schärfere Maßnahmen zur Abschottung der Grenzen und eine Verschärfung der Gesetzgebung. Nicht selten wird in Talkshows und in Parlamentsreden der Eindruck erweckt, Migration sei das gesellschaftliche Hauptproblem. In unserer Bildungsveranstaltung wollen wir aus einer anderen Perspektive über Migration sprechen. Wir wollen der Frage nachgehen, in welchem Zusammenhang die durch westliche Industrieländer produzierte globale Ungerechtigkeit und Migration stehen. Wir wollen auch über die Migrationspolitik in der Bundesrepublik sprechen, die durch Kapitalinteressen geleitet ist. Es wird auch um das Recht auf Bewegungsfreiheit und das Recht zu Bleiben sowie eine solidarische Migrationspolitik gehen.
Referenten
- Dr. Boris Kanzleiter (Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel mit Verbindungsbüros in Athen und Madrid)
- Dr. Andreas Bohne (Redakteur der Zeitschrift Peripherie https://www.zeitschrift-peripherie.de/)
Moderation
- Anton Recknagel
Weiterführende Literatur zum Thema:
https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Policy_Brief/Policy_Brief_03-2025_Web.pdf
https://www.rosalux.de/news/id/52319/rekordkuerzungen-in-der-etwicklungszusammenarbeit
https://www.rosalux.de/news/id/53721/von-der-obergrenze-zur-systematischen-abschottung
Veranstalter
Rosa-Luxemburg-Stiftung
