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In Erinnerung an Núria Quevedo

2. Dezember / 18:00 - 20:00
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Reihe: Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach

Núria Quevedo (1938–2025) wurde in Barcelona geboren und kam 1952 mit ihrer Familien nach Ost-Berlin ins Exil. Sie studierte Graphik an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin- Weißensee und avancierte zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen der DDR.

Die Erfahrung des Exils prägte ihre Kunst. In ihren Werken setzte sie sich mit Entwurzelung, Identität und Fremdheit auseinander. Dieser Thematik besonderen Ausdruck verleiht das Gemälde 30 Jahre Exil (1971), das im Besitz der Kunstsammlungen Chemnitz ist.

2023 wurde Núria Quevedo mit dem Kunstpreis zu Ehren von Karl Schmidt-Rottluff in Chemnitz ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung zeigten die Kunstsammlungen eine Studioausstellung mit Werken der Künstlerin.

Im Jahre 2003 entstand der Dokumentarfilm Núria Quevedo – eine Berlinerin aus Barcelona. In diesem filmischen Essay zeichnen Karlheinz Mund (Regisseur und Ehemann von Núria Quevedo) und Christian Lehmann (Kamera) ein einfühlsames Porträt der Künstlerin. Im Film reist sie in das Barcelona ihrer Kindheit, zeigt ihr Atelier in San Feliu de Guixols und spricht über ihr Werk.

Im Anschluss an der Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.

 


Referent

Karlheinz Mund ist ein deutscher Dokumentarfilmregisseur und Drehbuchautor. Er studierte von 1959 bis 1963 Regie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. Ab 1964 arbeitete er als Regisseur beim DEFA-Studio für Dokumentarfilm in der DDR. In seinen Filmen beschäftigte er sich vor allem mit Kunst, Kultur, gesellschaftlichen Themen und den Lebensgeschichten außergewöhnlicher Menschen, wie Núria Quevedo. Für seine filmische Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter 1988 den Nationalpreis der DDR.

 


Veranstalter*innen

Eine Veranstaltung der Professur Kultureller und Sozialer Wandel der Technischen Universität Chemnitz n Zusammenarbeit mit der Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland, dem Institut Ramon Llull und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

 


Die Veranstaltun ist Teil der Veranstaltungsreihe »Der Spanische Bürgerkrieg – 90 Jahre danach«. Weitere geplante Veranstaltungen:

 


*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.

Details

Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Angaben

Zielgruppe
Auszubildende, Bundesfreiwillige, Freiwilliges Soziales Jahr, Jugendliche, Erwachsene, Mandatsträger:innen, Schulklassen, Studierende, Verwaltung, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen
Eigenschaften
kostenfrei