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SACHSENHAUSEN & ORANIENBURG – Zwischen Alltag und Terror

24. November 2027 / 6:30 - 20:30
50€
Logo des Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V.

Zwei Orte nationalsozialistischer Verfolgung stehen im Mittelpunkt dieser Gedenkstättenfahrt: Bereits im März 1933 richtete die örtliche SA mitten im Zentrum von Oranienburg das erste staatliche Konzentrationslager Preußens auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei ein. Bis zu seiner Auflösung im Juli 1934 waren dort rund 3.000 Menschen inhaftiert, vor allem politische Gegner des NS-Regimes. Drei Jahre später entstand am Stadtrand das KZ Sachsenhausen als »Modell- und Schulungslager«. Zwischen 1936 und 1945 waren hier rund 200.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern inhaftiert. Hunger, Zwangsarbeit, Misshandlungen, medizinische Versuche und systematische Morde kosteten Zehntausende das Leben. Wir fragen außerdem: Welche Rolle spielte die Stadtgesellschaft? Welche Spuren hinterließen die Lager im Alltag? Was konnten Menschen sehen und wissen? Wer profitierte von der Zwangsarbeit, wer leistete Widerstand?

Tagesprogramm

  • Führung über das Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen
  • Besuch der Dauerausstellung in der Gedenkstätte
    Sachsenhausen
  • Politisch-historischer Stadtrundgang: »Die Stadt Oranienburg und das Lager«
  • Rückreise nach Dresden

Details

Veranstalter

Weitere Angaben

Zielgruppe
Auszubildende, Justiz, Erwachsene, Mandatsträger:innen, Studierende, Verwaltung, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen